Das belgische Biotech-Unternehmen überrascht mit beeindruckenden Zahlen für 2025. Der Umsatz explodierte auf 4,2 Milliarden Dollar – eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Noch bemerkenswerter: Erstmals erwirtschaftete Argen-X einen operativen Gewinn von 1,1 Milliarden Dollar, nachdem 2024 noch ein Verlust von 21 Millionen Dollar zu Buche stand.
Der Kassenschlager Vyvgart, ein Medikament gegen schwere Autoimmunerkrankungen wie Myasthenia gravis, treibt das Wachstum. Allein im vierten Quartal 2025 steuerte das Präparat 1,3 Milliarden Dollar zum Umsatz bei. Mittlerweile erreicht Argen-X weltweit 19.000 Patienten mit seiner Therapie.
Studienerfolg bei Augenmuskelschwäche
Heute verkündete das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein: Die Phase-3-Studie ADAPT OCULUS zur Behandlung von okulärer Myasthenia gravis verlief erfolgreich. Patienten mit dieser Augenform der Muskelschwäche zeigten nach vier Wochen eine statistisch signifikante Verbesserung gegenüber Placebo.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Argen-X?
Der primäre Endpunkt wurde erreicht – ein entscheidender Schritt zur Zulassungserweiterung. Argen-X plant noch im dritten Quartal 2026 die Einreichung eines ergänzenden Zulassungsantrags bei der US-Gesundheitsbehörde FDA. Die bisherige Zulassung von Vyvgart umfasst bereits generalisierte Myasthenia gravis und chronisch-entzündliche demyelinisierende Polyneuropathie.
Ehrgeizige Ziele bis 2030
CEO Tim Van Hauwermeiren bezeichnet 2025 als „herausragendes Ausführungsjahr“. Für 2026 kündigt er weitere Expansionen an – sowohl beim Hauptprodukt als auch in der Pipeline. Die „Vision 2030“ sieht vor, 50.000 Patienten weltweit zu behandeln und zehn zugelassene Indikationen zu erreichen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Argen-X?
Bereits im Mai steht die nächste Zulassungsentscheidung an: Die FDA prüft Vyvgart für Patienten mit seronegativem Myasthenia gravis, also jene ohne Antikörper gegen Acetylcholinrezeptoren. Weitere Studienergebnisse werden im Jahresverlauf erwartet – etwa zur Behandlung von Myositis im dritten Quartal und primärer ITP im vierten Quartal 2026.
Der Nettogewinn für 2025 belief sich auf 1,3 Milliarden Dollar, verglichen mit 833 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Allerdings verfehlte das operative Ergebnis die Analystenerwartungen leicht. Im vierten Quartal sank der Gewinn auf 533 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahresquartal ein außergewöhnlich hoher Steuereffekt die Zahlen auf 774 Millionen Dollar getrieben hatte.
Argen-X-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Argen-X-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Argen-X-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Argen-X-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Argen-X: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


