Der Gewerbeimmobilien-Konzern Aroundtown setzt ein ungewöhnlich deutliches Zeichen an die Börse. Am 26. Januar startet ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 250 Millionen Euro – eine klare Ansage des Managements, dass die eigenen Papiere massiv unterbewertet sind. Bis zu 120 Millionen Aktien sollen bis Ende 2026 vom Markt genommen werden.
Die Begründung sitzt: Robustes operatives Geschäft, verbesserte Finanzstabilität, gesunkene Finanzierungskosten und erfolgreiche Immobilienverkäufe. All das spiegelt sich im aktuellen Kurs nicht wider – so die offene Einschätzung der Unternehmensführung. Eine solch direkte Formulierung ist bemerkenswert.
Die Strategie dahinter
Das Rückkaufprogramm basiert auf einer Ermächtigung der Hauptversammlung vom 26. Juni 2024. Diese erlaubt den Erwerb eigener Anteile bis zu 50 Prozent des ausgegebenen Kapitals über einen Zeitraum von fünf Jahren. Aroundtown nutzt die Erlöse aus Immobilienverkäufen gezielt, um von der Diskrepanz zwischen fundamentaler Entwicklung und Börsenbewertung zu profitieren.
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Die technische Abwicklung erfolgt über beauftragte Kreditinstitute, die unabhängig vom Unternehmen Kaufentscheidungen treffen – besonders während geschlossener Handelsperioden. Der Kaufpreis darf den Eröffnungskurs im Xetra-Handel um maximal 20 Prozent überschreiten oder höchstens 50 Prozent unterschreiten.
Transparenz ist Pflicht
Sämtliche Transaktionen unterliegen den EU-Marktregeln. Das tägliche Kaufvolumen ist auf 25 Prozent des durchschnittlichen Handelsvolumens der vergangenen 20 Handelstage begrenzt. Innerhalb von sieben Börsentagen nach Ausführung muss Aroundtown die Rückkäufe offenlegen – diese Informationen bleiben mindestens fünf Jahre auf der Unternehmenswebsite abrufbar.
Der MDAX-Konzern setzt damit auf einen klassischen Mechanismus: Eigene Aktien zurückkaufen, wenn sie aus Sicht des Managements zu günstig bewertet sind. Das Volumen von 250 Millionen Euro unterstreicht die Überzeugung der Führungsetage.
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