Der niederländische Chipausrüster ASML hat die Zweifel der letzten Monate mit einem Paukenschlag beiseite gewischt. Die vorgelegten Zahlen für das Schlussquartal 2025 übertrafen die Erwartungen deutlich – und die Aktie schoss auf Tradegate um über sieben Prozent in die Höhe.
Der Umsatz kletterte im vierten Quartal von 7,5 Milliarden Euro im Vorquartal auf 9,7 Milliarden Euro. Damit lag das Unternehmen klar über den Analystenschätzungen. Noch beeindruckender fiel die Bruttomarge aus: Mit 52,2 Prozent übertraf ASML auch hier die Prognosen und verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal um 0,6 Prozentpunkte.
Der Auftragsschock
Doch die eigentliche Sensation verbarg sich im Auftragseingang. ASML sicherte sich Neugeschäft im Wert von 13,2 Milliarden Euro – die Analysten hatten lediglich mit der Hälfte gerechnet. Von diesem Betrag entfielen allein 7,4 Milliarden Euro auf EUV-Systeme, die modernsten Lithographie-Werkzeuge des Konzerns. Der Auftragsbestand schwoll damit auf 38,8 Milliarden Euro an.
Was steckt hinter diesem Bestellboom? CEO Christophe Fouquet lieferte die Antwort: „In den letzten Monaten haben viele unserer Kunden eine deutlich positivere Einschätzung der mittelfristigen Marktsituation geteilt, hauptsächlich basierend auf robusteren Erwartungen zur Nachhaltigkeit der KI-bedingten Nachfrage.“
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Optimismus für 2026
Für das erste Quartal 2026 rechnet ASML mit Erlösen zwischen 8,2 und 8,9 Milliarden Euro – auch hier positionierte sich das Unternehmen am oberen Ende der Analystenschätzungen, die bei rund 7,8 Milliarden Euro lagen. Die Bruttomarge soll zwischen 51 und 53 Prozent liegen.
Den Jahresausblick 2026 setzte der Konzern bei 34 bis 39 Milliarden Euro Umsatz an. Die Konsensprognose hatte bei 34,4 Milliarden Euro gelegen – ASML öffnete die Tür also für deutlich mehr. Zum Vergleich: 2025 erwirtschaftete das Unternehmen knapp 32,7 Milliarden Euro.
Fouquet machte deutlich, woher das Wachstum kommen soll: „Das Wachstum 2026 wird maßgeblich durch einen signifikanten Anstieg der EUV-Verkäufe und das Wachstum unserer Installed-Base-Geschäfte getrieben.“ Im vierten Quartal erkannte ASML bereits Umsätze aus zwei High-NA EUV-Systemen – der nächsten Generation seiner Lithographie-Technologie.
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Aktionäre profitieren
Neben den operativen Erfolgen kündigte ASML ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Bis Ende 2028 will der Konzern eigene Papiere im Wert von bis zu 12 Milliarden Euro zurückkaufen. Das vorherige Programm wurde im Dezember 2025 abgeschlossen. Zusätzlich soll die Dividende für 2025 auf 7,50 Euro je Aktie steigen – ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Nettogewinn belief sich im vierten Quartal auf 2,8 Milliarden Euro, was einem Gewinn je Aktie von 7,64 Euro entspricht. Analysten hatten mit 7,54 Euro gerechnet. Für das Gesamtjahr summierte sich der Nettogewinn auf 9,6 Milliarden Euro bei einem Ergebnis je Aktie von 24,73 Euro.
Das Halbleiter-Ökosystem steht vor signifikantem Wachstum in den kommenden Jahren – und ASML hat sich mit diesen Zahlen als klarer Profiteur dieser Entwicklung positioniert.
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