ASML Aktie: High-NA-Offensive auf Hochtouren

ASMLs neuestes Lithografiesystem ist im belgischen Forschungszentrum imec aktiv und unterstützt die Entwicklung von Chips unter 2 Nanometern. Die Industrie zieht mit, während ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm läuft.

Asml Aktie
Kurz & knapp:
  • EXE:5200-System bei Forschungsinstitut imec in Betrieb
  • Entwicklung von Chips unter 2 Nanometern ermöglicht
  • Intel, Samsung und SK Hynix als weitere Kunden
  • Umfangreiches Aktienrückkaufprogramm läuft bis 2028

Das weltweit fortschrittlichste Lithografiesystem steht jetzt in Leuven. Das belgische Forschungsinstitut imec hat ASMLs EXE:5200 High-NA-EUV-System in Betrieb genommen — eines von weniger als einem Dutzend solcher Maschinen weltweit, zum Stückpreis von rund 400 Millionen Dollar.

Technologieführerschaft zementiert

Die Installation ist Teil einer fünfjährigen strategischen Partnerschaft, die von der EU sowie den flämischen und niederländischen Regierungen mitfinanziert wird. Das System soll imec und seinen Partnern — darunter TSMC, Intel und Samsung — ermöglichen, Chip-Architekturen unterhalb der 2-Nanometer-Grenze zu entwickeln. Vollständig qualifiziert sein soll die Anlage bis Ende 2026.

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ASML steht damit im Zentrum der europäischen Chip-Ambitionen. Die NanoIC-Pilotlinie, in die das System integriert wurde, ist ein Kernelement des European Chips Act.

Industrie zieht mit

Das Interesse an der High-NA-Technologie beschränkt sich nicht auf imec. Intel hat bereits die Abnahmetests des EXE:5200B abgeschlossen. SK Hynix installierte dasselbe System in seiner DRAM-Fabrik, Samsung erhielt Ende 2025 sein erstes Gerät und erwartet ein weiteres in der ersten Jahreshälfte 2026. CEO Christophe Fouquet rechnet mit dem Beginn der Hochvolumenproduktion in den Jahren 2027 und 2028.

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Parallel läuft das laufende Aktienrückkaufprogramm: Allein in der Woche vom 23. bis 27. März kaufte ASML eigene Aktien im Wert von rund 125 Millionen Euro zurück — im Rahmen des bis 2028 angelegten Programms mit einem Gesamtvolumen von bis zu 12 Milliarden Euro.

Quartalszahlen als nächster Prüfstein

Am 15. April präsentieren CEO Fouquet und CFO Roger Dassen die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. ASML hat für diesen Zeitraum einen Umsatz zwischen 8,2 und 8,9 Milliarden Euro sowie eine Bruttomarge von 51 bis 53 Prozent in Aussicht gestellt. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende 2025 bei 38,8 Milliarden Euro — die Frage ist weniger, ob die Nachfrage vorhanden ist, sondern wie schnell sich dieser Bestand in ausgelieferte Systeme und gebuchte Umsätze verwandelt. Anleger werden vor allem die Buchungsdynamik und den Kommentar des Managements zur Kundeninvestitionsbereitschaft genau verfolgen.

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