Der niederländische Technologiekonzern ASML hat am Donnerstag eine symbolträchtige Marke geknackt: Erstmals überstieg die Marktkapitalisierung die Schwelle von 500 Milliarden US-Dollar. Damit steigt ASML in einen exklusiven Kreis auf – nur zwei weitere europäische Unternehmen haben diese Bewertung jemals erreicht. Die Aktie legte deutlich zu und profitierte von unerwartet starken Signalen aus Asien.
Was steckt hinter dem Kursfeuerwerk?
Verantwortlich für den Sprung waren überraschend positive Quartalszahlen und ein robuster Ausblick des taiwanesischen Chipherstellers Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC). Als weltgrößter Auftragsfertiger für Halbleiter ist TSMC einer der wichtigsten Abnehmer von ASMLs Lithografie-Systemen. Die starke Nachfrage nach Chips – insbesondere für KI-Anwendungen – schlägt direkt auf die Auftragsbücher des niederländischen Ausrüsters durch.
Auch das Marktumfeld spielte ASML in die Karten: Der EuroStoxx 50 erreichte am Donnerstag ein neues Rekordhoch und schloss mit einem Plus von 0,60 Prozent bei 6.041,14 Punkten. Die europäischen Aktienmärkte legten moderat zu, gestützt durch besser als erwartete Konjunkturdaten aus der Eurozone. Die Industrieproduktion im November übertraf die Prognosen, und die deutsche Wirtschaft wuchs 2025 nach zwei Rezessionsjahren wieder leicht.
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Europas wertvollstes Tech-Unternehmen
Mit der neuen Bewertung festigt ASML seine Position als wertvollstes Technologieunternehmen Europas. Der Konzern liefert die Schlüsseltechnologie für die Chipproduktion der nächsten Generation – ohne seine extrem-ultravioletten Lithografie-Systeme (EUV) können weder Nvidia noch TSMC ihre fortschrittlichsten Prozessoren herstellen. Diese Monopolstellung macht ASML zum unverzichtbaren Glied in der globalen Halbleiter-Lieferkette.
Während US-Finanzriesen wie Goldman Sachs, Morgan Stanley und BlackRock ebenfalls mit überzeugenden Quartalsergebnissen aufwarteten, zog ASML am Donnerstag besonders viel Aufmerksamkeit auf sich. Investoren setzen darauf, dass der KI-Boom die Nachfrage nach hochmoderner Chip-Fertigungstechnik weiter antreiben wird.
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