ASML baut die fortschrittlichsten Chipmaschinen der Welt. Der größte Kunde tritt nun auf die Bremse. TSMC verschiebt den Kauf der neuen High-NA-EUV-Anlagen bis 2029. Das zwingt den niederländischen Ausrüster zu einer strategischen Neubewertung.
Die taiwanesische TSMC will Kosten sparen. Eine einzige Maschine der neuesten Generation kostet über 350 Millionen Euro. Bisher nutzt TSMC wenige Exemplare nur für die Forschung. Für die kommende A13-Chipgeneration vertraut der Konzern auf die bestehende Technologie.
Analysten werten diesen Schritt überraschend positiv. Wenn Kunden später umsteigen, schont das ihre Bilanzen. Das könnte laut Experten die Margen stärken. ASML profitiert derweil von seiner Quasi-Monopolstellung. Ein dauerhafter Nachfrageeinbruch gilt als unwahrscheinlich.
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Während TSMC zögert, greift Intel zu. Der US-Konzern positioniert sich als Vorreiter. Das Ziel: eine frühe Nutzung für die nächste Chip-Generation. An der Börse bleibt die ASML-Aktie trotz der TSMC-Nachricht auf Erfolgskurs. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 25 Prozent. Am Freitag schloss das Papier bei 1.240,80 Euro.
Starke Zahlen und höhere Ziele
Operativ läuft es für die Niederländer rund. Im ersten Quartal erwirtschaftete ASML einen Umsatz von 8,8 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein satter Milliardengewinn. Parallel dazu verlagerte sich das Geschäft regional. Südkorea löste China als wichtigsten Absatzmarkt ab.
Das Management blickt optimistisch nach vorn. Die Umsatzprognose für 2026 steigt auf bis zu 40 Milliarden Euro.
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Für Aktionäre steht heute ein wichtiger Termin an. Die Aktie wird ab sofort ex-Dividende gehandelt. Die Hauptversammlung hat die Ausschüttung offiziell beschlossen. Insgesamt erhalten Anleger für das abgelaufene Geschäftsjahr 7,50 Euro je Anteilsschein. Das entspricht einer Erhöhung um 17 Prozent.
Analysten heben Kursziele an
Die Wall Street bleibt mehrheitlich bullisch. Mehrere Großbanken haben ihre Kursziele nach den Quartalszahlen angehoben. Deutsche Bank und Goldman Sachs raten weiterhin zum Kauf. RBC Capital sieht die Aktie nun bei 1.700 Euro. Die Experten verweisen auf die anhaltend starke Nachfrage.
Im zweiten Quartal rechnet ASML mit einer etwas niedrigeren Marge von rund 51 Prozent. Dieser Dämpfer resultiert aus einem veränderten Produktmix. Wie es langfristig weitergeht, hängt nun vom Zeitplan der Kunden ab. ASML erwartet den breiten Durchbruch der neuen Technologie ab 2027.
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