Der niederländische Ausrüster profitiert von einem massiven Vertrauensbeweis aus Südkorea. Während neue Kompressionsalgorithmen von Google kurzzeitig für Unsicherheit im Halbleitersektor sorgten, rückt nun die fundamentale Nachfrage wieder in den Vordergrund. Ein historischer Milliardenauftrag und technologische Meilensteine lenken den Blick der Investoren auf die anstehenden Quartalszahlen.
Nach einer volatilen Vorwoche sucht das Papier aktuell seine Richtung. Zwar gab der Kurs am heutigen Donnerstag um 3,18 Prozent auf 1.139,20 Euro nach, seit Jahresbeginn steht jedoch weiterhin ein solides Plus von über 15 Prozent zu Buche. Zuvor hatten Nachrichten über Googles neuen Kompressionsalgorithmus „TurboQuant“ europäische Chip-Werte unter Druck gesetzt. Die Sorge bestand darin, dass eine effizientere KI-Speichernutzung die Nachfrage nach Hardware dämpfen könnte.
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Milliarden-Deal und neue Technologie
Diese Bedenken traten schnell wieder in den Hintergrund. Den entscheidenden Impuls lieferte SK Hynix mit einer Bestellung von EUV-Anlagen im Wert von knapp acht Milliarden US-Dollar bis 2027. Laut Nachrichtenagenturen handelt es sich um den größten öffentlich bekannten Einzelauftrag in der Geschichte von ASML.
Parallel dazu untermauert die Installation eines 400 Millionen Dollar teuren High-NA-EUV-Systems beim belgischen Forschungszentrum imec die technologische Führungsrolle. Kunden wie Intel bereiten sich bereits darauf vor, diese Maschinen ab 2027 für die nächste Generation von KI-Chips und hochdichten Speichern zu nutzen.
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Volle Auftragsbücher
Finanziell steht der Konzern auf einem soliden Fundament. Mit einem Auftragsbestand von 38,8 Milliarden Euro zum Jahresende 2025 verlagert sich der Fokus am Markt. Es geht primär darum, wie schnell ASML die komplexen Maschinen ausliefern und den Umsatz verbuchen kann. Für den laufenden Monat stehen folgende Termine auf der Agenda:
- 15. April: Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal 2026
- 22. April: Hauptversammlung mit geplanten Vorstandsbestellungen (u.a. neuer CTO Marco Pieters)
- 24. April: Ausschüttung der Bardividende in Höhe von 2,70 Euro
Der Quartalsbericht Mitte April liefert das nächste fundamentale Update. Investoren fokussieren sich dabei auf die Umwandlungsrate des Rekord-Auftragsbestands in tatsächliche Umsätze sowie auf konkrete Aussagen des Managements zu den Investitionsbudgets der Großkunden.
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