ASML bereitet sich auf eine wichtige Hauptversammlung vor – und liefert dabei gleich mehrere Signale auf einmal. Neben Personalentscheidungen im Vorstand steht ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm im Mittelpunkt, das bereits läuft.
Führung bleibt stabil, Expertise kommt hinzu
Auf der Hauptversammlung am 22. April 2026 in Veldhoven stehen mehrere Personalentscheidungen an. Marco Pieters soll als neuer Chief Technology Officer ins Board of Management einziehen. CFO Roger Dassen und COO Frédéric Schneider-Maunoury werden für weitere Amtszeiten vorgeschlagen. Damit wächst das Board of Management auf sechs Mitglieder.
Im Aufsichtsrat gibt es ebenfalls Bewegung: Alexander Everke scheidet aus, Terri Kelly und An Steegen enden ebenfalls ihre Amtszeit. Als Nachfolger nominiert der Aufsichtsrat Benjamin Loh – ein Branchenveteran mit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung in der Halbleiter- und Elektronikindustrie, zuletzt als CEO von ASM International.
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Rückkäufe und Dividende
Das laufende Aktienrückkaufprogramm umfasst bis zu 12 Milliarden Euro für den Zeitraum 2026 bis 2028. Allein in der Woche vom 2. bis 6. März kaufte ASML rund 105.000 eigene Aktien für knapp 125 Millionen Euro zurück.
Auch die Dividende für 2025 steht auf der AGM-Agenda: Geplant sind 7,50 Euro je Aktie, was einem Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das entspricht rund 30 Prozent des Gewinns je Aktie für 2025 – ein Jahr, in dem ASML mit 32,7 Milliarden Euro Umsatz ein Wachstum von 15,6 Prozent erzielte und insgesamt 8,5 Milliarden Euro an Aktionäre zurückführte.
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Ausblick mit einem Vorbehalt
Für 2026 erwartet ASML einen Umsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro, getragen vor allem durch steigende EUV-Verkäufe und die Einführung von High-NA-EUV-Systemen in die Massenproduktion. Treiber ist die Branchenumstellung auf 2-Nanometer-Prozesstechnologien.
Ein Gegenwind bleibt jedoch: Der Anteil Chinas am Gesamtumsatz dürfte 2026 auf rund 20 Prozent sinken, nachdem er 2025 ungewöhnlich hoch war. Exportkontrollbeschränkungen normalisieren die Lieferungen aus dem bestehenden Auftragsbestand. Der Auftragsbestand insgesamt liegt mit 38,8 Milliarden Euro aber weiterhin auf einem hohen Niveau.
Die Q1-Zahlen für 2026 werden am 15. April veröffentlicht – eine Woche vor der Hauptversammlung. Damit wird bereits dann klar sein, ob das Wachstumsjahr 2026 planmäßig beginnt.
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