Asml Aktie: Verbesserte Prognose!

Die ASML-Aktie erhält Rückenwind durch optimistische Analystenkommentare zur KI-Chipnachfrage und die Installation des weltweit fortschrittlichsten Lithographiesystems. Die Auftragslage ist robust.

Asml Aktie
Kurz & knapp:
  • Optimistische Analystenstimmen zur KI-Chipnachfrage
  • Installation des fortschrittlichsten Lithographiesystems EXE:5200
  • Robuster Auftragsbestand von 38,8 Milliarden Euro
  • Nächster Prüfstein mit Quartalszahlen im April

Ein Analystenkommentar ohne direkten ASML-Bezug reicht aus, um die Aktie um mehr als fünf Prozent nach oben zu treiben. Das zeigt, wie sensibel der Markt derzeit auf jedes Signal zur KI-Chip-Nachfrage reagiert. Gestern kam gleich ein zweiter Katalysator hinzu — und der ist handfest.

Bernstein und Bank of America liefern Rückenwind

Bernstein-Analyst Stacy Rasgon veröffentlichte eine optimistische Einschätzung zur KI-Chip-Branche, in der er ASML nicht einmal namentlich erwähnte. Trotzdem zog die Aktie kräftig an. Der Kern seiner These: Die Nachfrage zeige trotz des diesjährigen Ausverkaufs bei KI-Aktien keinerlei Abschwächungstendenzen, und knappe Produktionskapazitäten bei KI-Chips dürften den Bedarf an ASMLs Lithographiemaschinen weiter befeuern. Zusätzlich erwartet Rasgon einen robusten Speicherchip-Zyklus bis mindestens Mitte 2027 — was ASMLs Auftragsbuch weit in die Zukunft absichert.

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Bank of America Securities bekräftigte zeitgleich ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 1.598 Euro. Die Analysten verweisen auf drei konkrete Wachstumstreiber: die erwartete Skalierung der High-NA-EUV-Technologie ab 2028, das Erreichen der Kapazitätsgrenzen bei Low-NA-EUV gegen Ende 2027 sowie einen möglichen Capital Markets Day noch in diesem Jahr. Auf einem solchen Event könnte ASML laut BofA seine Umsatzprognose für 2030 auf bis zu 65,4 Milliarden Euro anheben — die aktuelle Schätzung von 52 Milliarden Euro für 2028 gelte bereits als „zunehmend konservativ“.

Meilenstein in Belgien

Kurz vor dem Kurssprung hatte sich ein technologischer Meilenstein materialisiert: Am 18. März installierte das belgische Forschungszentrum imec das ASML-System EXE:5200 — das derzeit fortschrittlichste Lithographiegerät der Welt. Die Maschine im Wert von rund 400 Millionen Dollar gehört zu weniger als einem Dutzend weltweit. Sie ermöglicht Chipstrukturen, die bis zu 66 Prozent kleiner sind als bei Vorgängergenerationen, und soll die Entwicklung von Logikchips unterhalb der 2-Nanometer-Grenze sowie hochdichter Speichertechnologien vorantreiben. Imec erwartet die vollständige Qualifizierung des Systems bis zum vierten Quartal 2026; CEO Christophe Fouquet plant den Hochlauf der Serienproduktion für 2027 und 2028.

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Starke Basis, ambitionierte Bewertung

Das fundamentale Fundament ist solide: Im Gesamtjahr 2025 erzielte ASML einen Umsatz von 32,7 Milliarden Euro — ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders auffällig waren die Nettobuchungen im vierten Quartal mit 13,2 Milliarden Euro, davon 7,4 Milliarden Euro allein für EUV-Systeme. Der Auftragsbestand zum Jahresende belief sich auf 38,8 Milliarden Euro. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt aktuell bei rund 47, was Analysten mit einem erwarteten jährlichen Gewinnwachstum von etwa 19 Prozent über fünf Jahre rechtfertigen.

Den nächsten konkreten Prüfstein liefert der 15. April: Dann veröffentlicht ASML die Zahlen für das erste Quartal 2026. Das Management hatte einen Umsatz zwischen 8,2 und 8,9 Milliarden Euro sowie eine Bruttomarge von 51 bis 53 Prozent in Aussicht gestellt. Am 22. April folgt die Hauptversammlung in Veldhoven, auf der unter anderem Marco Pieters als neuer Chief Technology Officer für vier Jahre bestellt werden soll.

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