ASML: Marco Pieters wird Chief Technology Officer

ASML hebt Jahresprognose auf Rekordniveau an, kämpft aber mit sinkenden Margen. Aktionäre stimmen für Dividende und neuen Technikvorstand.

Asml Aktie
Kurz & knapp:
  • Höchste Umsatzprognose der Firmengeschichte
  • Sinkende Bruttomarge im laufenden Quartal
  • Neuer Technikvorstand Marco Pieters bestellt
  • Aktienrückkaufprogramm über zwölf Milliarden Euro

Starke Zahlen, schwache Kurse. Bei ASML klaffen operative Realität und Marktstimmung derzeit auseinander. Der Chipanlagenbauer liefert die stärkste Jahresprognose seiner Geschichte. Dennoch reagieren Anleger nervös auf sinkende Margen.

Rekordprognose trifft auf Margendruck

Das erste Quartal lief für die Niederländer besser als erwartet. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um gut 13 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 2,8 Milliarden Euro.

Das Management hebt die Ziele für das Gesamtjahr 2026 an. ASML rechnet nun mit Erlösen zwischen 36 und 40 Milliarden Euro.

Für das laufende Quartal erwartet der Konzern allerdings einen leichten Dämpfer. Die Bruttomarge soll auf gut 51 Prozent sinken.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Asml?

Ein Detail irritiert Marktbeobachter besonders. ASML nannte erstmals keine konkreten Zahlen zu den neu bestellten Maschinen. Diese Werte gelten traditionell als wichtiges Barometer für künftige Geschäfte.

Frisches Kapital und neuer Technikchef

Auf der Hauptversammlung am Mittwoch stimmten die Aktionäre allen wichtigen Anträgen zu. Marco Pieters rückt als neuer Technikchef in den Vorstand auf. Das Führungsgremium wächst damit auf sechs Mitglieder.

Aktionäre erhalten eine Gesamtdividende von 7,50 Euro je Anteilsschein. Die Aktie handelte am Freitag ex-Dividende für die ausstehende Schlusszahlung.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Asml?

Parallel dazu treibt das Management den Aktienrückkauf voran. Bis 2028 will ASML eigene Papiere für zwölf Milliarden Euro erwerben.

KI-Boom stützt den Aktienkurs

Die fundamentale Nachfrage bleibt intakt. Speicherchip-Hersteller melden für das laufende Jahr ausverkaufte Kapazitäten. Produzenten von Logikchips bauen ihre Fertigung für KI-Anwendungen massiv aus. Davon profitiert ASML direkt.

An der Börse spiegelt sich diese Marktstellung wider. Die Aktie schloss am Freitag bei 1.234,80 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von knapp 25 Prozent. Der Abstand zum Rekordhoch von Ende Februar beträgt rund fünf Prozent.

Der langfristige Wachstumspfad hängt nun an der nächsten Technologie-Generation. ASML beginnt gerade erst, seine neuen High-NA-EUV-Anlagen in Serie zu bauen. Moderne Chipfabriken benötigen diese Maschinen zwingend für die neuesten Halbleiter. Das sichert dem Konzern auf Jahre hinaus eine monopolartige Stellung.

Asml-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Asml-Analyse vom 25. April liefert die Antwort:

Die neusten Asml-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Asml-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Asml: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Asml

Asml Jahresrendite