Aston Martin gewinnt das Vertrauen seiner Aktionäre zurück. Auf der Hauptversammlung stimmten die Investoren fast geschlossen für den Kurs des Luxusautobauers. Das sorgt für frischen Schwung an der Börse. Die Aktie legte innerhalb einer Woche um rund 20 Prozent zu.
Breite Zustimmung für das Management
Die Beteiligung lag bei rund 76 Prozent des Kapitals. Alle vorgeschlagenen Beschlüsse erhielten eine deutliche Mehrheit. Die Aktionäre bestätigten die gesamte Board-Besetzung und entlasteten die Führung. Auch die Vergütungspolitik für das Management fand breite Zustimmung.
Besonderes Augenmerk liegt auf den Anreizen für die Konzernspitze. Die Investoren billigten spezielle Halteprämien für den CEO und den CFO. Das Management will so personelle Kontinuität in der laufenden Transformation sicherstellen. Ernst & Young bleibt zudem Abschlussprüfer der Gesellschaft.
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Fokus auf Luxussegmente und Cashflow
Operativ setzt Aston Martin auf teure Sondermodelle wie den Valhalla. Im ersten Quartal lieferte das Unternehmen 102 Einheiten dieses Typs aus. Bis zum Jahresende peilt der Vorstand insgesamt 500 Auslieferungen an. Höhere Margen sollen das Ergebnis stützen.
Parallel dazu sichert sich der Autobauer frisches Kapital. Ein Kreditrahmen des Yew-Tree-Konsortiums und Einnahmen aus Formel-1-Namensrechten stärken die Kasse. Ziel ist eine deutliche Verbesserung des freien Cashflows im Vergleich zum Vorjahr.
Trotz des aktuellen Kurssprungs von acht Prozent bleibt die Jahresbilanz negativ. Seit Januar verlor der Titel rund 24 Prozent an Wert. Mit 0,56 Euro notiert das Papier weit unter dem Vorjahreshoch von 1,04 Euro.
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