Der österreichische Leitindex ATX hat am Mittwoch um 0,39 Prozent auf 5.431,40 Punkte zugelegt und bewegt sich damit weiterhin in unmittelbarer Nähe seines historischen Höchststands. Während die europäischen Leitbörsen zum Handelsschluss keine klare Richtung fanden und die Wall Street im Tagesverlauf deutlich ins Minus rutschte, hielt sich der Wiener Markt wacker.
Die Handelssitzung verlief ruhig und impulsarm. US-Konjunkturdaten, die am Mittwoch veröffentlicht wurden, zeigten kaum Auswirkungen auf den europäischen Handel. In diesem Umfeld sorgten vor allem heimische Schwergewichte für Unterstützung.
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Industrietitel liefern den Rückenwind
Andritz kletterte um 2,5 Prozent, Wienerberger legte sogar 3,2 Prozent zu. Bei den gewichtigen Banktiteln dominierten ebenfalls positive Vorzeichen: Raiffeisen Bank International gewann 1,1 Prozent, BAWAG verteuerte sich um 0,8 Prozent. Einzig Erste Group schwächelte mit einem Minus von knapp 0,7 Prozent – und das trotz positiver Analysteneinschätzung. Barclays hatte die Aktie in einer Branchenstudie zu europäischen Bankenwerten auf die Empfehlungsliste „top ideas“ gesetzt und mit „overweight“ bewertet.
Der Energiesektor zeigte sich ebenfalls freundlich. OMV legte um 0,7 Prozent zu, nachdem bekannt wurde, dass der teilstaatliche Konzern eine neue Lizenz zur Öl- und Gasförderung in Norwegen erhalten hat. Der Energieminister Terje Aasland verteilte Betreiberlizenzen an insgesamt 19 Unternehmen. Zusätzlich beteiligt sich der bulgarische Staat über die Bulgarian Energy Holding (BEH) mit zehn Prozent an einem Schwarzmeer-Projekt der rumänischen OMV-Tochter Petrom im Explorationsblock „Han Asparuh“.
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Restrukturierung bei Bajaj Mobility
Bajaj Mobility, die frühere Pierer Mobility, verzeichnete ein Plus von 2,3 Prozent. Die Tochter KTM AG setzt ihre Neuausrichtung fort und streicht rund 500 Stellen, zwei Drittel davon in Österreich. Hauptsächlich betroffen sind Angestellte und das mittlere Management, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte.
Kann der ATX sein Allzeithoch nun endlich überwinden? Die technische Ausgangslage bleibt konstruktiv, solange keine unerwarteten Störfaktoren dazwischenkommen. Der Index hat seine Verschnaufpause genutzt und zeigt sich trotz internationaler Unsicherheiten robust.
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