Die Aurubis-Aktie erlebt einen brutalen Rückschlag. Nachdem der Titel erst am vergangenen Donnerstag ein Allzeithoch bei knapp 171 Euro erreicht hatte, rutschte der Kurs bis Montagmorgen auf der Handelsplattform Tradegate um sieben Prozent unter die Marke von 150 Euro. Der Titel ist damit klar im Abwärtstrend.
Kupferpreis bricht massiv ein
Verantwortlich für den Absturz ist eine heftige Korrektur am Kupfermarkt. Das Industriemetall verlor allein am Montag weitere fünf Prozent gegenüber dem Freitagsniveau. Der Rückschlag vom erst kürzlich erreichten Rekordhoch nimmt damit deutlich an Fahrt auf – ähnlich wie bei den Edelmetallen Gold und Silber.
Bis vergangenen Donnerstag hatte Aurubis noch kräftig von der Metallpreisrally profitiert. Die hohen Kupferpreise veranlassten das Unternehmen sogar dazu, den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr anzuheben. Doch aus dem kräftigen Rückenwind wurde binnen weniger Handelstage ein eisiger Gegenwind.
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Trump-Nominierung löst Marktbeben aus
Der Auslöser für den Preisrutsch bei den Metallen kam aus Washington. US-Präsident Donald Trump nominierte den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als Nachfolger für Notenbank-Chef Jerome Powell. Diese Personalie schürte an den Märkten massive Zweifel daran, dass es tatsächlich zu einer deutlichen Lockerung der Geldpolitik kommen wird.
Operative Belastungen belasten zusätzlich
Die Verkaufspanik trifft Aurubis in einer ohnehin angespannten Phase. Am kommenden Donnerstag (5. Februar) steht die Vorlage der Quartalszahlen für das erste Quartal 2025/26 an. Analysten rechnen trotz eines erwarteten Umsatzanstiegs um 21,6 Prozent auf 5,13 Milliarden Euro mit deutlich schwächeren operativen Ergebnissen. Das EBITDA dürfte um 8,2 Prozent auf 169 Millionen Euro zurückgehen, das EBIT sogar um 22,1 Prozent auf 102 Millionen Euro.
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Unter dem Strich könnte das Konzernergebnis um rund ein Viertel auf 74 Millionen Euro einbrechen. Die Schmelz- und Raffinierlöhne bleiben angespannt, und bereits kleine Veränderungen bei den TC/RCs um etwa zehn Prozent können das Ergebnis erheblich beeinflussen. Zwar ist der Wartungsstillstand im bulgarischen Werk Pirdop beendet, doch die operativen Belastungen wirken weiter nach.
Kein Wunder also, dass Anleger nervös reagieren. Die Kombination aus fallenden Metallpreisen und schwächeren Geschäftszahlen dürfte den Druck auf die Aktie kurzfristig hoch halten.
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