Aurubis Aktie: Metallpreis-Crash beendet Rekordjagd

Der Kupferpreis bricht massiv ein und belastet Aurubis, während für das kommende Quartal ein deutlicher Gewinneinbruch erwartet wird. Die Aktie verliert sieben Prozent.

Aurubis Aktie
Kurz & knapp:
  • Kupferpreis verliert fünf Prozent an einem Tag
  • Erwarteter Gewinnrückgang um rund ein Viertel
  • Trump-Nominierung löst Verkaufspanik an Märkten aus
  • Aktie fällt sieben Prozent unter 150-Euro-Marke

Die Aurubis-Aktie erlebt einen brutalen Rückschlag. Nachdem der Titel erst am vergangenen Donnerstag ein Allzeithoch bei knapp 171 Euro erreicht hatte, rutschte der Kurs bis Montagmorgen auf der Handelsplattform Tradegate um sieben Prozent unter die Marke von 150 Euro. Der Titel ist damit klar im Abwärtstrend.

Kupferpreis bricht massiv ein

Verantwortlich für den Absturz ist eine heftige Korrektur am Kupfermarkt. Das Industriemetall verlor allein am Montag weitere fünf Prozent gegenüber dem Freitagsniveau. Der Rückschlag vom erst kürzlich erreichten Rekordhoch nimmt damit deutlich an Fahrt auf – ähnlich wie bei den Edelmetallen Gold und Silber.

Bis vergangenen Donnerstag hatte Aurubis noch kräftig von der Metallpreisrally profitiert. Die hohen Kupferpreise veranlassten das Unternehmen sogar dazu, den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr anzuheben. Doch aus dem kräftigen Rückenwind wurde binnen weniger Handelstage ein eisiger Gegenwind.

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Trump-Nominierung löst Marktbeben aus

Der Auslöser für den Preisrutsch bei den Metallen kam aus Washington. US-Präsident Donald Trump nominierte den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als Nachfolger für Notenbank-Chef Jerome Powell. Diese Personalie schürte an den Märkten massive Zweifel daran, dass es tatsächlich zu einer deutlichen Lockerung der Geldpolitik kommen wird.

Operative Belastungen belasten zusätzlich

Die Verkaufspanik trifft Aurubis in einer ohnehin angespannten Phase. Am kommenden Donnerstag (5. Februar) steht die Vorlage der Quartalszahlen für das erste Quartal 2025/26 an. Analysten rechnen trotz eines erwarteten Umsatzanstiegs um 21,6 Prozent auf 5,13 Milliarden Euro mit deutlich schwächeren operativen Ergebnissen. Das EBITDA dürfte um 8,2 Prozent auf 169 Millionen Euro zurückgehen, das EBIT sogar um 22,1 Prozent auf 102 Millionen Euro.

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Unter dem Strich könnte das Konzernergebnis um rund ein Viertel auf 74 Millionen Euro einbrechen. Die Schmelz- und Raffinierlöhne bleiben angespannt, und bereits kleine Veränderungen bei den TC/RCs um etwa zehn Prozent können das Ergebnis erheblich beeinflussen. Zwar ist der Wartungsstillstand im bulgarischen Werk Pirdop beendet, doch die operativen Belastungen wirken weiter nach.

Kein Wunder also, dass Anleger nervös reagieren. Die Kombination aus fallenden Metallpreisen und schwächeren Geschäftszahlen dürfte den Druck auf die Aktie kurzfristig hoch halten.

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Über Dieter Jaworski 1368 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

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Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

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