Die Aurubis-Beteiligung wird für Salzgitter zur unerwarteten Gewinnquelle – und zeigt gleichzeitig, wie volatil Metallpreise die Ergebnisse beeinflussen können. Die Aktie des Kupferkonzerns aus Hamburg spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Salzgitter profitierte 2025 massiv von seiner Beteiligung am Kupferverarbeiter Aurubis. Ganze 180 Millionen Euro trug die At-equity-Beteiligung zum bereinigten EBITDA von 376 Millionen Euro bei – fast die Hälfte des Gesamtergebnisses. Besonders im vierten Quartal schlugen hohe Bewertungseffekte aus Metallpreisschwankungen positiv zu Buche.
Verantwortlich für diesen Effekt waren die deutlichen Schwankungen bei Kupfer- und anderen Metallpreisen. Aurubis profitiert als einer der größten Kupferrecycler Europas direkt von steigenden Notierungen – und diese Gewinne fließen anteilig auch in die Bilanz von Salzgitter.
Kehrseite der Medaille
Doch die Sache hat einen Haken: Gegenläufig wirkten negative Bewertungseffekte aus der Aurubis-Umtauschanleihe in Höhe von minus 30 Millionen Euro. Diese Anleihe, die Salzgitter hält, verlor durch Kursschwankungen an Wert.
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Die Episode zeigt eindrücklich, wie zweischneidig Metallpreis-Exposure sein kann. Was im vierten Quartal 2025 als Glücksfall wirkte, könnte sich bei fallenden Notierungen schnell ins Gegenteil verkehren.
Auch institutionelle Investoren aktiv
Parallel meldete der US-Investor SIH Partners eine Aufstockung seiner Position an Aurubis. Die Beteiligung kletterte auf 11,87 Prozent der Stimmrechte, davon 2,30 Prozent direkt und 9,56 Prozent über Optionen. Die Instrumente laufen bis Dezember 2026 und umfassen sowohl Call- als auch Put-Optionen – ein Hinweis darauf, dass der Investor auf beide Richtungen spekuliert oder sich absichert.
Für Salzgitter bleibt die Aurubis-Beteiligung ein zweischneidiges Schwert: Lukrativ in Phasen steigender Metallpreise, aber volatil und schwer kalkulierbar. Die Prognose für 2026 klammert solche Bewertungseffekte bewusst aus – ein Zeichen, dass das Management auf Nummer sicher gehen will.
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