Avis Budget Group hat den Dow Jones Transportation Average mit in den Abgrund gerissen. Der Index verzeichnete seinen schlimmsten Zwei-Tages-Verlust seit fast drei Jahren. Ursache war der spektakuläre Kurseinbruch des Autovermieters um rund 68 Prozent.
Index-Beben durch Preisgewichtung
Avis Budget machte zuletzt fast ein Fünftel des gesamten Transport-Index aus. Da der Index nach Aktienpreisen gewichtet wird, wirkte der Kurssturz wie ein Hebel. In der Folge sackte das Barometer innerhalb von 48 Stunden um zwölf Prozent ab. Ein massiver Rückschlag. Zuvor hatte derselbe Mechanismus den Index noch auf Rekordhochs getrieben.
Margin-Zwang und Handelsstopps
Die Aktie schoss im vergangenen Monat von unter 100 US-Dollar auf fast 850 US-Dollar hoch. Am Mittwoch folgte die radikale Kehrtwende. Der Kurs verlor zeitweise 48 Prozent an einem Tag. Die Folge: mehrere Handelsstopps.
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Broker reagierten prompt auf die extreme Volatilität. Charles Schwab forderte von Tradern mit großen Positionen eine Margin von 100 Prozent. Käufe sind damit nur noch mit reinem Cash möglich. Das erhöht den Druck auf spekulative Anleger.
Enge Besitzverhältnisse verschärfen Crash
Hinter der Bewegung steckte eine extreme Konzentration der Anteile. Nur 36 Millionen Aktien sind im Umlauf. Davon kontrollieren zwei Großaktionäre den Großteil. Parallel dazu waren 54 Prozent der frei handelbaren Aktien leerverkauft. Als der Kurs stieg, mussten Shortseller ihre Positionen panisch eindecken. Das trieb den Preis weit über den fairen Wert hinaus.
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Der Markt bewertet Avis aktuell mit dem 150-fachen der erwarteten Gewinne für 2026. Historisch lag dieser Wert bei etwa 4,2. Ein gewaltiger Unterschied. Die Bilanz zeigt zudem eine Schuldenlast von über 25 Milliarden US-Dollar. Auch der Konkurrent Hertz spürte den Druck und verlor 13 Prozent an Wert.
Ende April veröffentlicht Avis Budget die Ergebnisse für das erste Quartal. Marktteilnehmer achten dabei besonders auf den Großaktionär SRS Investment Management. Dessen Verkaufssperre könnte mit dem Bericht enden. Der Verkaufsdruck am Markt dürfte damit vorerst hoch bleiben.
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