Die marokkanische Kapitalmarktaufsicht AMMC hat am Dienstag den endgültigen Prospekt für eine ausschließlich Mitarbeitern vorbehaltene Aktienausgabe von Axa genehmigt. Die Ausgabe sieht maximal 58.951.965 Aktien vor. Damit liegt die behördliche Freigabe für den Prospekt vor; eine abgeschlossene Ausgabe ist damit nicht gemeldet.

Bezugspreise für Shareplan festgelegt

Die Zeichnungsfrist in Marokko lief von Mittwoch bis Donnerstag. Die Genehmigung der AMMC betrifft das Mitarbeiterangebot, dessen Bezugspreise Axa bereits am 30. Oktober festgelegt hatte.

Für die Variante Classic des Shareplan 2026 beträgt der Bezugspreis nach Unternehmensangaben 33,86 Euro je Aktie. Bei Garantie Plus liegt er bei 39,75 Euro. Die beiden Angebotsvarianten haben damit unterschiedliche Bezugspreise; die genannte Aktienzahl bezeichnet die maximale Größe der genehmigten Ausgabe.

Weitere Finanzierung und bestätigte Ziele

Axa hat außerdem nach eigenen Angaben nachrangige Tier-2-Schuldverschreibungen im Volumen von 750 Millionen Euro bei institutionellen Investoren platziert. Die Papiere werden 2057 fällig. Der Erlös ist für allgemeine Unternehmenszwecke vorgesehen, einschließlich der Refinanzierung eines Teils der ausstehenden Schulden. Die Abwicklung war für gestern erwartet worden.

Vor gut einer Woche bestätigte Axa seine Gewinnprognose für 2026. Das Unternehmen erwartet weiterhin einen bereinigten Gewinn von rund 8,6 Milliarden Euro.

Beim bereinigten Gewinn je Aktie soll das Wachstum am oberen Ende der Zielspanne von 6–8 Prozent liegen. Auch die bereinigte Eigenkapitalrendite erwartet Axa am oberen Ende seiner Zielspanne von 14–16 Prozent.

Am 29. Oktober meldete Axa zudem Prämieneinnahmen von 93,0 Milliarden Euro für die ersten neun Monate 2026. Auf vergleichbarer Basis entsprach dies nach Unternehmensangaben einem Wachstum von 5 Prozent.