Axa hat am Mittwoch nachrangige Tier-2-Anleihen über 750 Millionen Euro platziert und erwartet die Abwicklung der Transaktion für heute. Die Erlöse sollen allgemeinen Unternehmenszwecken dienen, einschließlich der Refinanzierung eines Teils der Konzernschulden.
Fester Zins bis Mai 2037
Die Papiere werden 2057 fällig. Nach Angaben von Axa tragen sie bis zum 25. Mai 2037 einen festen jährlichen Zinssatz von 5,375 Prozent. Mit der Platzierung hat der Konzern damit die Konditionen seiner angekündigten Finanzierung festgelegt.
Daneben legte Axa am 30. Oktober die Zeichnungskonditionen für das Mitarbeiteraktienprogramm Shareplan 2026 fest.
Jahresziele bestätigt, Führungsaufgaben neu besetzt
Operativ hatte Axa am 29. Oktober für die ersten neun Monate 2026 Bruttobeitragseinnahmen und sonstige Erlöse von 93,0 Milliarden Euro gemeldet. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entsprach das einem Anstieg um 5 Prozent.
Zugleich bestätigte der Konzern seine Prognose für den bereinigten Gewinn 2026 von rund 8,6 Milliarden Euro. Das Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Aktie erwartet Axa am oberen Ende der Zielspanne von 6 bis 8 Prozent. Auch die bereinigte Eigenkapitalrendite soll nach Unternehmensangaben das obere Ende ihres Zielkorridors erreichen.
Die Solvency-II-Quote lag zum 30. September bei 213 Prozent. Gegenüber Ende Juni ging sie nach Angaben des Konzerns um fünf Prozentpunkte zurück.
Bei AXA XL kamen mehrere Personalentscheidungen hinzu. Gestern ernannte die Gesellschaft Matt Helm zum Leiter für Sport, Medien und Unterhaltung im Bereich UK & Lloyd’s. Er soll die Aufgabe im ersten Halbjahr 2027 antreten.
Am Montag ernannte AXA XL außerdem Tim Brewer zum Leiter des Bereichs Commercial Bonds für die Region Americas. Rana Gillmon übernahm zusätzlich die Leitung der East Zone. Ihre Aufgaben für Kunden und Vertrieb in der Region Americas sowie für die Kundenbeziehungen im Private-Equity-Bereich bleiben bestehen.
Ich lese die neun Monate als solides Wachstum mit einem Haken: Die Einnahmen stiegen um 5 Prozent auf 93,0 Milliarden Euro, die Solvency-II-Quote fiel aber seit Ende Juni um fünf Prozentpunkte auf 213 Prozent. Mein Prüfstein ist, ob diese Quote weiter sinkt.
Stand heute, 6. November: Axa – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Axa investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 6. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

