Die britische Rüstungsschmiede BAE Systems legte heute ihre Zahlen für 2025 vor – und liefert eindrucksvoll ab. Der Umsatz kletterte auf 30,7 Milliarden Pfund, ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch wichtiger: Der operative Gewinn (EBIT) legte um 12 Prozent auf 3,3 Milliarden Pfund zu. Die Marge verbesserte sich dabei von 10,6 auf 10,8 Prozent. An der Börse in London reagierten Anleger prompt – die Aktie sprang im frühen Handel um 3,2 Prozent nach oben und näherte sich wieder den Hochs von Anfang Januar bei rund 2.100 Pence.
Bemerkenswert: Alle Geschäftsbereiche trugen zum Wachstum bei. Der Auftragsbestand schwoll auf ein Rekordniveau von 83,6 Milliarden Pfund an – ein Polster von knapp drei Jahresumsätzen. Allein 2025 sicherte sich BAE Systems neue Orders im Volumen von 36,8 Milliarden Pfund. Darunter ein Auftrag aus der Türkei über 20 Typhoon-Kampfjets im Wert von 4,6 Milliarden Pfund sowie ein 10-Milliarden-Pfund-Deal mit Norwegen über Type-26-Fregatten – der größte britische Kriegsschiff-Export nach Wert überhaupt.
Dividende steigt kräftig
Die Aktionäre profitieren direkt: Die Schlussdividende beträgt 22,8 Pence je Aktie, nach 20,6 Pence im Vorjahr. Für das Gesamtjahr 2025 summiert sich die Ausschüttung auf 36,3 Pence – ein Anstieg um 10 Prozent. Zusätzlich kaufte BAE Systems im vergangenen Jahr eigene Aktien im Volumen von 502 Millionen Pfund zurück. Insgesamt flossen damit 1,5 Milliarden Pfund an die Anteilseigner zurück.
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Der freie Cashflow erreichte 2,2 Milliarden Pfund. Analysten von Berenberg zeigten sich beeindruckt – diese Kennzahl lag über 40 Prozent über den Markterwartungen. Dabei investierte BAE Systems gleichzeitig rund eine Milliarde Pfund in Anlagen und erhöhte die Ausgaben für Forschung und Entwicklung spürbar.
Ausblick macht Hoffnung
Für 2026 stellt CEO Charles Woodburn weiteres Wachstum in Aussicht. Der Umsatz soll um 7 bis 9 Prozent zulegen, der operative Gewinn um 9 bis 11 Prozent. Auch beim Ergebnis je Aktie erwartet das Unternehmen ein Plus zwischen 9 und 11 Prozent. Die Prognose basiert auf einem Wechselkurs von 1,32 Dollar je Pfund.
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Für den Zeitraum 2024 bis 2026 hebt BAE Systems die Cashflow-Prognose von zuvor mindestens 5,5 Milliarden auf über 6,0 Milliarden Pfund an. Auch für die kommenden Jahre bis 2028 stellt der Konzern mindestens 6,0 Milliarden Pfund freien Mittelzufluss in Aussicht. Morgan Stanley sprach von einem weiteren Jahr starker operativer und finanzieller Entwicklung. Der Ausblick für 2026 deute auf weiteres Wachstum hin und eröffne Potenzial nach oben.
In einer neuen Ära steigender Verteidigungsausgaben – getrieben durch eskalierende Sicherheitsbedrohungen – sieht sich BAE Systems bestens positioniert. Mit über 110.000 Mitarbeitern, einem prall gefüllten Auftragsbuch und Präsenz in mehr als 40 Ländern dürfte der Konzern von den anhaltend hohen Rüstungsbudgets weltweit profitieren.
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