Der Wasserstoff-Spezialist Ballard Power Systems ordnet seine Strukturen neu. Unter der Führung von CEO Marty Neese trimmt das Unternehmen seine Kapazitäten auf Profitabilität. An der Börse kommt der harte Sparkurs an. Allein in den vergangenen 30 Tagen kletterte die Aktie um rund 31 Prozent auf zuletzt 2,86 Euro.
Virtuelle Hauptversammlung im Juni
Am 3. Juni stellt sich das Management den Aktionären. Aus den jüngsten SEC-Pflichtmitteilungen geht hervor, dass die Hauptversammlung rein virtuell stattfindet. Auf der Agenda stehen die Bestätigung von KPMG als Wirtschaftsprüfer sowie die Wahl des achtköpfigen Aufsichtsrats. Bei der Zusammensetzung des Gremiums plant das Unternehmen, die Frauenquote perspektivisch auf 30 Prozent anzuheben.
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Ein zentraler Abstimmungspunkt ist die Vorstandsvergütung. Für CEO Neese, der das Ruder 2025 übernahm, ist eine Zielvergütung von 1,8 Millionen US-Dollar vorgesehen. Das interne Leistungsbarometer für sein erstes Amtsjahr erreichte 104 Prozent. Das Management verbucht dies als Beleg für Fortschritte in der frühen Phase des Umbaus.
Sparkurs trifft auf Skepsis
Operativ steht Ballard Power vor großen Herausforderungen. Der Hersteller von Brennstoffzellen durchläuft eine strategische Überprüfung, um die Kosten massiv zu senken. Das Ziel ist finanzielle Stabilität auf kurze Sicht. Der chinesische Großaktionär Weichai stützt diesen Kurs und hält weiterhin gut 15 Prozent der Anteile.
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Analysten betrachten den Umbau mit Zurückhaltung. Das Konsensrating lautet aktuell „Halten“. Das durchschnittliche Kursziel für die in Toronto gelisteten Papiere liegt bei lediglich 2,60 Kanadischen Dollar. Das spiegelt die Erwartung wider, dass das Management erst handfeste Resultate bei der Profitabilität liefern muss.
Die Diskrepanz zwischen Analystenzielen und der jüngsten Kursrally ist unübersehbar. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein Plus von beachtlichen 168 Prozent. Der RSI-Wert von knapp 72 signalisiert aktuell einen überkauften Zustand. Wenn die Aktionäre im Juni abstimmen, rücken unweigerlich die nächsten Fortschrittsberichte zu den Einsparmaßnahmen in den Fokus.
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