Barratt Developments lieferte am Mittwoch durchwachsene Halbjahreszahlen ab. Während die Zahl der fertiggestellten Häuser die Erwartungen übertraf, blieb der Gewinn hinter den Prognosen zurück. Die Aktie des größten britischen Hausbauers reagierte mit einem Kursrutsch von 7,7 Prozent auf 359,10 Pence.
Volumen wächst, Marge schrumpft
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres stellte das Unternehmen 7.305 Häuser fertig – ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und deutlich mehr als die von Analysten erwarteten 6.889 Einheiten. Der durchschnittliche Verkaufspreis kletterte um fünf Prozent auf 358.000 Pfund, getrieben durch Veränderungen im Verkaufsmix.
Doch die Freude über die gestiegenen Volumina wird durch die Gewinnzahlen getrübt. Das bereinigte Betriebsergebnis stagnierte bei 210 Millionen Pfund und lag damit rund vier Prozent unter den Konsensschätzungen von 218 Millionen Pfund. Die operative Marge schrumpfte um 130 Basispunkte auf acht Prozent. Verantwortlich dafür sind die nach wie vor verhaltene Hauspreisinflation sowie die Integration von Redrow, dessen traditionell schwächere Monate Juli und August nach der Übernahme im August 2024 erstmals in die Bilanz einflossen.
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Der bereinigte Vorsteuergewinn sank um 14 Prozent auf 200 Millionen Pfund – etwa zehn Prozent unter der Analystenschätzung von 220 Millionen Pfund.
Vorsichtiger Ausblick trotz stabiler Nachfrage
Für das Gesamtjahr hält Barratt Developments an seiner Volumenprognose von 16.600 bis 17.200 Einheiten fest, was einem Wachstum von knapp zwei bis gut fünf Prozent entspricht. Das Unternehmen hob zudem die erwarteten Synergieeffekte aus der Redrow-Fusion auf 50 Millionen Pfund für das laufende Jahr an, nachdem ursprünglich 45 Millionen Pfund angepeilt waren.
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Allerdings signalisierte das Management Vorsicht bei den Margen, die im Gesamtjahr voraussichtlich um etwa 50 Basispunkte sinken werden. Analysten rechnen nun damit, dass die Konsensschätzungen für den Gewinn um rund fünf Prozent nach unten korrigiert werden.
Immerhin zeigt sich die jüngste Verkaufsentwicklung stabil: Die Verkaufsrate lag in der zweiten Jahreshälfte bislang bei 0,59 – nahezu auf dem Niveau des Vorjahres von 0,60. Das Management wertete dies als solide Leistung angesichts einer anspruchsvollen Vergleichsbasis. Die Vorverkäufe lagen Ende Dezember allerdings zehn Prozent unter dem Vorjahreswert.
Die Investmentbank Stifel bekräftigte ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 440 Pence und verwies auf die Branchenführerschaft des Unternehmens in den Bereichen Qualität, ESG und Kundenservice sowie auf die attraktive Bewertung.
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