Barrick Mining prüft offenbar, wie sich das aktuell sehr hohe Bewertungsniveau im Goldsektor nutzen lässt. Im Raum steht ein möglicher Börsengang (IPO) für Teile der nordamerikanischen Gold-Assets. Rückenwind liefert ein Goldpreis, der sich weiter über 5.000 US-Dollar je Unze hält.
Goldpreis treibt Margen
Gold hatte im Januar ein Allzeithoch erreicht. Gestern lag der Preis weiterhin über der Marke von 5.000 US-Dollar je Unze. Das sorgt in der Branche für ungewöhnlich hohe Profitabilität.
Denn den Erlösen stehen laut Branchenangaben All-in Sustaining Costs (AISC) von rund 1.400 bis 1.600 US-Dollar je Unze gegenüber. Daraus ergeben sich für große Produzenten Bruttomargen von etwa 70% – und entsprechend stark steigende Cashflows.
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Möglicher Börsengang wichtiger Assets
Barrick erwägt in diesem Umfeld laut Bericht einen IPO für zentrale Beteiligungen, darunter Nevada Gold Mines und die Mine Pueblo Viejo. Nevada Gold Mines ist ein großes Joint Venture, an dem Barrick 61,5% hält. Newmont besitzt die übrigen 38,5%.
Allerdings soll das Joint Venture 2026 mit steigenden Investitionskosten konfrontiert sein. Genau hier stellt sich für Anleger die praktische Frage: Wie viel Wert lässt sich in einem IPO realisieren, wenn zugleich der Kapitalbedarf anzieht?
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Unterschiedliche Strategie als Newmont
Neben Gold spielt bei Barrick auch Kupfer eine wichtige Rolle. Rund 30% des Gewinns stammen aus dem Kupfergeschäft, was das Profil im Vergleich zu manchen Wettbewerbern verändert.
Der mögliche IPO-Kurs steht zudem im Kontrast zur Strategie von Newmont. Newmont setzte laut Berichten auf direkte Ausschüttungen an Aktionäre und nutzte die starke Kassenlage für ein groß angelegtes Aktienrückkaufprogramm. Für 2025 wurde von einem signifikanten Free Cashflow sowie einem Rückkaufplan in Milliardenhöhe berichtet.
Damit bleibt als Kernpunkt: Barrick denkt über Strukturmaßnahmen wie einen IPO nach, während Newmont den Fokus auf Rückkäufe und Kapitalrückflüsse gelegt hat.
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