Barrick Mining steht vor entscheidenden Tagen. Während der Goldkonzern sein Nordamerika-Geschäft abspalten und die Dividendenpolitik radikal umbauen will, bremsen operative Rückschläge die Euphorie. Ein Milliardenprojekt in Pakistan wackelt, und ein mächtiger Partner droht den geplanten Börsengang zu torpedieren.
Neue Dividendenstrategie zur Abstimmung
Auf der virtuellen Hauptversammlung am morgigen Freitag steht ein Paradigmenwechsel auf der Tagesordnung. Die Führungsspitze schlägt vor, das bisherige Aktienrückkaufprogramm komplett einzustellen. Allein im Jahr 2025 hatte Barrick dafür noch 1,5 Milliarden US-Dollar aufgewendet.
Stattdessen soll eine neue Ausschüttungspolitik greifen. Geplant ist eine Basisdividende von 0,175 US-Dollar je Quartal. Am Jahresende winkt ein variabler Aufschlag, sodass insgesamt die Hälfte des frei verfügbaren Cashflows an die Aktionäre fließt.
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Milliardenprojekt in Pakistan verzögert sich
Abseits der Kapitalallokation bereitet das operative Geschäft Sorgen. Im Zentrum steht Reko Diq, eines der weltweit größten unerschlossenen Kupfer- und Goldvorkommen. Sicherheitsrisiken in der pakistanischen Provinz Belutschistan zwingen Barrick nun, das Entwicklungstempo zu drosseln. Die Überprüfungsphase verlängert sich um ein ganzes Jahr bis Mitte 2027.
Das reißt Lücken in die Finanzplanung. Ursprünglich veranschlagte der Konzern für die erste Bauphase bis zu sechs Milliarden US-Dollar. Weitere 3,6 Milliarden US-Dollar waren für den zweiten Abschnitt vorgesehen. Das Management warnt bereits offen vor Kostenüberschreitungen. Für Barrick ist das ein herber Rückschlag, da Kupfer eine tragende Säule der künftigen Wachstumsstrategie bildet.
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Gegenwind für den Nordamerika-Börsengang
Parallel dazu treibt Barrick die Abspaltung seiner nordamerikanischen Anlagen voran. Die neue Einheit bündelt unter anderem die Beteiligungen an Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo. Ende 2026 soll das Konstrukt in New York und Toronto an die Börse gehen. Das Führungsteam um den designierten Finanzchef Wessel Hamman steht bereits.
Ein ungelöster Konflikt überschattet die Pläne. Der Branchenkonkurrent Newmont kritisiert die bisherige Führung der Nevada-Minen scharf. Der Partner signalisiert offenes Interesse an einer Komplettübernahme dieser Anlagen und pocht auf ein vertragliches Vorkaufsrecht. Barrick versucht derzeit, die Abspaltung so zu strukturieren, dass kein offizieller Kontrollwechsel ausgelöst wird.
In der kommenden Woche legt Barrick die Zahlen für das erste Quartal vor. Das Management bereitete den Markt bereits auf das schwächste Jahresviertel vor. Für das Gesamtjahr peilt der Konzern eine Goldproduktion von bis zu 3,25 Millionen Unzen an. Kalkuliert wird dabei mit einem ambitionierten Goldpreis von 4.500 US-Dollar je Unze.
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