Die Ludwigshafener bekommen es gleich von zwei Seiten zu spüren. Zum Wochenstart am 19. Januar 2026 geriet die Aktie des Chemiekonzerns deutlich unter die Räder – und das hat handfeste Gründe.
Donald Trump macht mal wieder Ernst. Der US-Präsident droht erneut mit Strafzöllen, diesmal als Reaktion auf die europäische Haltung zur Grönland-Frage. Für BASF ist das Gift: Der Konzern erwirtschaftet einen beträchtlichen Teil seiner Umsätze jenseits des Atlantiks. Sollten die angedrohten Zölle tatsächlich kommen, würde das Geschäft massiv belastet.
Chemiebranche im Würgegriff
Nicht nur BASF trifft es. Die gesamte deutsche Chemieindustrie leidet unter der Zoll-Drohkulisse. Lanxess, Brenntag und andere Branchenkollegen sacken ebenfalls ab. Das Problem: Die konjunkturabhängigen Unternehmen stecken ohnehin in schwierigem Fahrwasser. Die Trump’schen Zollankündigungen hatten die Weltwirtschaft bereits vor neun Monaten geschockt – jetzt folgt der nächste Schlag.
Doch die Bären haben noch einen zweiten Grund zur Freude.
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Aktienrückkauf läuft auf Hochtouren
Parallel zum Zoll-Drama kauft BASF weiter eigene Aktien zurück. Zwischen dem 12. und 16. Januar 2026 erwarb der Konzern 951.029 eigene Papiere zu einem durchschnittlichen Kurs von rund 45 Euro. Das Rückkaufprogramm, das am 3. November 2025 startete, summiert sich bis zum 16. Januar bereits auf über 10,3 Millionen Aktien.
Das Signal ist klar: BASF hält die eigenen Titel für unterbewertet. Doch die Marktteilnehmer sind skeptisch. Während das Management Vertrauen demonstriert, dominieren die Sorgen um das US-Geschäft und die konjunkturelle Lage. Das Rückkaufprogramm verpufft vorerst wirkungslos.
Die Kombination aus politischer Unsicherheit und schwachem Branchenumfeld dürfte den Titel weiter belasten. Anleger sollten sich warm anziehen – die Turbulenzen sind längst nicht ausgestanden.
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