Der weltweite Ausverkauf im KI- und Halbleitersektor hat am Freitag auch BASF belastet. Medienberichten zufolge gehörte das Unternehmen zu den Verlierern am deutschen Aktienmarkt, den die Technologieschwäche nach unten zog. Die BASF-Aktie fiel um 2,9%.

Zulassung für Luximax in Australien

Abseits des Börsenumfelds meldete BASF am Mittwoch die Zulassung des Herbizids Luximax für Raps in Australien. Nach Unternehmensangaben ist es das erste Group-30-Herbizid, das dort für diese Kultur registriert wurde.

Die LBBW erhöhte am Mittwoch ihr Kursziel für BASF von 56 auf 57 Euro. Die Einstufung „Halten“ bestätigte das Analysehaus dabei. Die höhere Zielmarke ging damit nicht mit einer Änderung des Anlageurteils einher.

BASF meldete am 2. November außerdem den Rückkauf von rund 355.000 eigenen Aktien. Die Käufe erfolgten vom 26. bis einschließlich 30. Oktober im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms.

Auszeichnungen für Fahrzeugbauteile

Am Donnerstag erhielten BASF, Stellantis und L&L Products einen SPE Automotive Innovation Award für eine Tunnelverstärkung des Jeep Grand Cherokee des Modelljahrs 2027. Der dafür verwendete Verbundwerkstoff enthält nach Angaben von BASF 60 Prozent recyceltes Polyamid.

Bereits am Mittwoch hatten BASF, Toyota und Vuteq den SPE Automotive Innovation Grand Award erhalten. Ausgezeichnet wurde die Ladefläche des Toyota Tacoma des Modelljahrs 2026.

Bei Kosmetikinnovationen prüfen BASF und ParagonCorp eine mögliche Zusammenarbeit. Dafür unterzeichneten beide Unternehmen am Dienstag eine Absichtserklärung; im Mittelpunkt stehen wissenschaftlich fundierte Innovationen.

BASF vereinbarte zudem mit Nanjing Jiangbei New Area einen Investitionsvertrag für einen neuen Produktionsstandort für Elektronikmaterialien in Nanjing. Die Inbetriebnahme ist bis Ende 2028 geplant.