BASF gehörte gestern zu den Verlierern eines breiten Ausverkaufs an den europäischen Aktienmärkten. Reuters zufolge prägte unter anderem die Unsicherheit über den Ausblick für KI-Aktien das Marktumfeld; einen BASF-spezifischen Auslöser nannte der Bericht nicht. Die Aktie verlor 2,9% und schloss bei 53,98 €.

Auszeichnungen für Anwendungen im Automobilbau

Am Donnerstag erhielten BASF, Ford und Supavut Thailand nach Unternehmensangaben einen SPE Automotive Innovation Award. Ausgezeichnet wurden die Türgriffblenden des Ford Everest 2026. Bereits am Mittwoch hatten BASF, Toyota und Vuteq den SPE Automotive Innovation Grand Award für die Ladefläche des Toyota Tacoma 2026 erhalten.

Zu den Unternehmensmeldungen der Woche zählt außerdem eine Investitionsvereinbarung für einen neuen Produktionsstandort für Elektronikmaterialien in Nanjing. BASF unterzeichnete sie am Dienstag mit Nanjing Jiangbei New Area. Der Produktionsstart ist nach Angaben des Unternehmens bis Ende 2028 vorgesehen.

Ebenfalls am Dienstag unterzeichneten BASF und ParagonCorp eine Absichtserklärung zur Prüfung einer Zusammenarbeit bei wissenschaftlich fundierter Kosmetikinnovation. Beide Unternehmen wollen damit zunächst eine mögliche Kooperation prüfen.

Aktienrückkauf und Quartalsgeschäft

Am Montag meldete BASF im Rahmen seines Aktienrückkaufprogramms den Erwerb von 355.128 eigenen Aktien. Die Käufe erfolgten im Zeitraum vom 26. bis einschließlich 30. Oktober.

Die am 28. Oktober veröffentlichten Geschäftszahlen bezogen sich auf das dritte Quartal 2026. BASF meldete dafür einen Umsatz von 16,4 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag nach Unternehmensangaben bei 1,6 Milliarden Euro. Die zugleich vor gut einer Woche angehobene Prognose für das Gesamtjahr sieht ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro vor.