Der Ludwigshafener Chemieriese hat seinen neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage soll BASF helfen, die drückenden Energiekosten am deutschen Stammwerk zu umgehen – doch die Strategie birgt Risiken.
Analystenstreit um die richtige Bewertung
Die Expertenmeinungen gehen auseinander: Warburg Research stufte die Aktie von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch und erhöhte das Kursziel auf 53 Euro. Die Begründung: erwartete operative Verbesserungen sowie steigende Gewinne ab 2026. Die Deutsche Bank bleibt deutlich zurückhaltender und bestätigt ihr „Halten“-Rating mit einem Kursziel von nur 45 Euro. Die Analysten verweisen auf kurzfristig weiterhin bestehende Ergebnisbelastungen.
Der Titel notiert aktuell bei 44,76 Euro und liegt im Halbjahresvergleich rund 5,5 Prozent im Plus. Eine Widerstandslinie bei 45,36 Euro könnte bei einem Durchbruch den Weg zum Pivot-Hoch vom 20. August freimachen.
Aktienrückkauf läuft auf Hochtouren
Parallel läuft das im November 2025 gestartete Aktienrückkaufprogramm weiter. Zwischen dem 5. und 9. Januar 2026 kaufte BASF 768.391 eigene Aktien zurück – zu volumengewichteten Durchschnittskursen zwischen 43,81 und 44,54 Euro. Seit Programmstart am 3. November 2025 belief sich das Gesamtvolumen auf 9.418.780 zurückgekaufte Aktien.
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Der Rückkauf erfolgt über eine beauftragte Bank im elektronischen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse sowie weitere Handelssysteme.
China-Risiko steigt mit jeder Investition
Die Inbetriebnahme des Verbundstandorts Zhanjiang zeigt: BASF setzt massiv auf das China-Geschäft. Doch was passiert bei zunehmenden geopolitischen Spannungen? Die Risiken könnten dann unkalkulierbar werden. Anleger sollten daher bei Positionierungen mit einem Stop Loss arbeiten – etwa in Höhe des 20er-EMA.
Das Chance-Risiko-Verhältnis liegt bei circa 2:1 – technisch durchaus attraktiv. Doch die strategische Abhängigkeit vom Reich der Mitte bleibt das größte Fragezeichen für die weitere Kursentwicklung.
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