Mit einem frischen 52-Wochen-Hoch bei 53,29 Euro setzt BASF heute ein klares charttechnisches Signal — und führt dabei den DAX an. Rückenwind kommt aus mehreren Richtungen gleichzeitig.
Chemiesektor zieht mit
Der Ausbruch über die bisherige Jahreshöchstmarke von 53,06 Euro aus Ende März fiel in ein freundliches Branchenumfeld. Lanxess legte am Donnerstag um 2,2 Prozent zu, Evonik um 0,8 Prozent. Die Stärke beschränkt sich also nicht auf BASF allein — zyklische Industriewerte genießen gerade spürbar Zuspruch.
Kursunterstützung liefert auch das laufende Aktienrückkaufprogramm. Seit November 2025 hat BASF bereits über 18,9 Millionen eigene Aktien zurückgekauft. Bis Ende Juni soll das Programm weiterlaufen — Teil einer Ausschüttungsstrategie, die zwischen 2025 und 2028 insgesamt rund 12 Milliarden Euro an Aktionäre vorsieht.
Q1-Zahlen und Hauptversammlung im Blick
Ab heute befindet sich BASF in der Quiet Period vor den Quartalsergebnissen. Die Q1-Zahlen folgen am 30. April — zeitgleich mit der Hauptversammlung, auf der die Dividende von 2,25 Euro je Aktie für 2025 beschlossen werden soll. Bei aktuellem Kursniveau entspricht das einer Rendite von rund 4,2 Prozent. Ausgezahlt wird am 6. Mai, der Ex-Dividende-Tag fällt auf den 4. Mai.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt BASF ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro an — nach 6,6 Milliarden im Vorjahr. Ob die Q1-Zahlen diesen Pfad bestätigen, entscheidet maßgeblich darüber, wie nachhaltig der heutige Ausbruch tatsächlich ist.
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