BASF geriet gestern in den Sog des weltweiten Ausverkaufs bei KI- und Halbleiterwerten. Die Tagesschau berichtete, dass dieser auch den deutschen Aktienmarkt unter Druck setzte. Die BASF-Aktie verlor in diesem Umfeld 2,9%.

Medienberichten zufolge gehörte BASF bereits im morgendlichen Handel zu den stärksten Verlierern unter Europas Chemieaktien. Laut dpa-AFX löste der Ausverkauf branchenübergreifenden Verkaufsdruck aus. Die Sorgen um die künftige Dynamik der KI-Investitionen prägten damit das Marktumfeld, nicht eine neue operative Meldung von BASF.

Höhere Umsätze und operatives Ergebnis

BASF meldete für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 16,4 Milliarden Euro. Das entsprach einem Anstieg um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen erreichte nach Unternehmensangaben 1,6 Milliarden Euro und lag damit 15 Prozent höher. BASF hatte zudem die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Die erwartete Spanne beträgt 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro.

Auszeichnungen für Anwendungen im Automobilbau

Auf Unternehmensseite standen am Donnerstag mehrere Auszeichnungen für gemeinsam entwickelte Automobilanwendungen. BASF, Stellantis und L&L Products erhielten nach Angaben von BASF den SPE Automotive Innovation Award in der Kategorie Chassis/Hardware. Ausgezeichnet wurde eine Verbundwerkstoff-Tunnelverstärkung im Jeep Grand Cherokee des Modelljahrs 2027.

Gemeinsam mit Ford und Supavut Thailand erhielt BASF außerdem den Preis in der Materialkategorie. Dabei ging es um Türgriffblenden im Ford Everest des Modelljahrs 2026.

BASF, Toyota und Vuteq gewannen für die thermoplastische Ladefläche des Toyota Tacoma den SPE Automotive Innovation Grand Award. Die Anwendung für das Modelljahr 2026 erhielt zugleich den Preis in der Kategorie Body Exterior.