BASF: interpack-Partnerschaft mit UPM

BASF präsentiert auf der interpack 2026 nachhaltige Verpackungslösungen und nutzt neue EU-Regularien für das eigene Geschäft.

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Kurz & knapp:
  • Kooperation mit UPM Specialty Materials
  • Faserbasierte Verpackungen für Lebensmittel
  • EU-Verordnung treibt Recycling-Design voran
  • Konzernumbau und Kostensenkung parallel

Mitten in einem umfassenden Konzernumbau schärft BASF sein Profil als Lösungsanbieter für nachhaltige Verpackungen. Auf der interpack 2026, die heute in Düsseldorf eröffnet und bis zum 13. Mai läuft, präsentiert der Chemiekonzern in Halle 10 eine Kooperation mit UPM Specialty Materials — und zeigt, wie er regulatorischen Druck in Geschäft verwandeln will.

Papier statt Mischverpackung

Der technologische Kern der Zusammenarbeit: BASFs wasserbasierte Joncryl HPB-Polymerbeschichtungen treffen auf Barriere- und Barriere-Basispapiere von UPM. Das Ergebnis sind faserbasierte Verpackungsmaterialien für Lebensmittel- und Non-Food-Anwendungen, die beide Partner als „Design-for-Recycling-Konzept“ vermarkten. Ziel ist der Ersatz konventioneller Mischverpackungen, die sich kaum recyceln lassen.

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Den Rückenwind liefert Brüssel. Die EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (EU 2025/40) tritt im August 2026 in Kraft und zwingt Hersteller zu neuen Anforderungen an Verpackungsdesign und Recyclingfähigkeit. Für BASF ist das kein Risiko, sondern ein Absatzargument.

Breites Portfolio, enger Fokus

Neben der UPM-Kooperation zeigt BASF in Düsseldorf weitere Materialinnovationen — darunter Ultramid Ccycled für Lebensmittelverpackungen aus Polyamid sowie Ultramid H, das erste thermoplastische Polyamid mit hoher Wasserdurchlässigkeit. Die adressierten Branchen reichen von Lebensmitteln über Pharma und Kosmetik bis zu Industriegütern.

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Umbau läuft parallel

Das Verpackungsengagement kommt in einer Phase, in der BASF gleichzeitig seinen Konzernzuschnitt grundlegend verändert. Die Agrarsparte Agricultural Solutions soll als eigenständige Europäische Aktiengesellschaft ausgegliedert werden — ein Schritt, mit dem Konzernchef Kamieth das Kerngeschäft rund um den integrierten Produktionsverbund schärfen will. Bis Ende 2026 sollen die jährlichen Kosten um rund 2,3 Milliarden Euro sinken; bis Juni will BASF den ersten Meilenstein seines milliardenschweren Aktionärsprogramms erreichen.

An der Börse spiegelt sich dieser Umbau noch nicht vollständig wider. Die Aktie notiert mit rund 51 Euro rund 6 Prozent unter ihrem Aprilhoch, liegt aber seit Jahresbeginn noch gut 14 Prozent im Plus. Das Messe-Debüt in Düsseldorf fällt damit in einen Moment, in dem Investoren genau beobachten, ob operative Fortschritte den Kurs mittelfristig stabilisieren können.

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