BASF: NOR-HALS-Kapazitäten an drei Standorten

BASF verkauft Autolack-Sparte für 7,7 Milliarden Euro und plant Börsengang der Agrarsparte in Frankfurt.

BASF Aktie
Kurz & knapp:
  • Milliardenschwere Spartenverkäufe geplant
  • Ausbau von Kunststoffadditiv-Kapazitäten
  • Schwacher Dollar belastet Quartalsergebnis
  • Hauptversammlung stimmt über Dividende ab

BASF treibt den Konzernumbau voran. Der Chemie-Riese bereitet milliardenschwere Spartenverkäufe und einen Börsengang vor. Parallel dazu investiert das Management in das operative Kerngeschäft. Ein Spagat zwischen Strategie und Tagesgeschäft.

Fokus auf asiatische Agrarmärkte

Der Konzern baut seine Kapazitäten für Kunststoffadditive aus. Konkret geht es um sogenannte HALS- und NOR-HALS-Produkte. Diese schützen Kunststoffe vor UV-Strahlung und Witterung. Der Ausbau betrifft Anlagen in Deutschland, Italien und China.

Ein Hauptziel der Investition ist der chinesische Agrarsektor. Landwirtschaftliche Betriebe suchen dort nach langlebigen Folien. Diese müssen extremer Hitze und aggressiven Chemikalien standhalten. Die BASF-Lösungen verringern obendrein die Kunststoffbelastung im Boden.

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Milliarden für die Umstrukturierung

Diese operativen Schritte begleiten einen tiefgreifenden Wandel. Im zweiten Quartal 2026 plant BASF den Verkauf des Automobillack-Geschäfts. Käufer sind Fonds unter der Führung von Carlyle. Die Transaktion bewertet die Sparte mit 7,7 Milliarden Euro.

Das bringt einen massiven Geldregen. Das Management erwartet einen Vorsteuerzufluss von rund 5,8 Milliarden Euro. Der Konzern behält dabei einen Anteil von 40 Prozent.

Währenddessen läuft die Vorbereitung für den Agrar-Börsengang. BASF will das Geschäft als europäische Aktiengesellschaft in Frankfurt listen. Ein neuer Spartenvorstand übernimmt ab Mai die Führung. Der Mutterkonzern bleibt Mehrheitsaktionär.

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Währungsrisiken belasten Quartalsbilanz

Trotz der strategischen Fortschritte gibt es Gegenwind. Ein schwacher US-Dollar belastet das operative Geschäft spürbar. Allein im ersten Quartal kostet dieser Währungseffekt bis zu 200 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr 2026 peilt der Vorstand ein operatives Ergebnis zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro an. Besonders die Agrar- und Materialsegmente spüren den währungsbedingten Druck.

Am 30. April präsentiert das Management die Zahlen für das Startquartal. Am selben Tag findet die Hauptversammlung statt. Dort steht eine vorgeschlagene Dividende von 2,25 Euro je Aktie zur Abstimmung. Bei einem positiven Votum fließt das Geld Anfang Mai an die Aktionäre.

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