Das Schweizer Biopharma-Unternehmen Basilea Pharmaceutica hat heute seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt – und kann eine beeindruckende Bilanz präsentieren. Die Nettoliquidität hat sich verdreifacht, der Gesamtumsatz kletterte um 11,4 Prozent auf 232,4 Millionen Franken. Besonders stark entwickelten sich die Lizenzeinnahmen mit einem Plus von 15,4 Prozent. Für 2026 gibt das Management ein mutiges Wachstumsversprechen ab.
Starke operative Performance trotz Herausforderungen
Die Lizenzeinnahmen stiegen auf 111,6 Millionen Franken, getrieben vor allem durch die anhaltend starke Nachfrage nach dem Pilzinfektions-Medikament Cresemba in den Kernmärkten. Der Produktumsatz ging zwar auf 50,8 Millionen Franken zurück, doch dieser Rückgang war geplant: Die Produktliefervereinbarung mit Pfizer lief nach erfolgreichem Herstellungstransfer aus. Die sonstigen Umsätze explodierten regelrecht auf 38,0 Millionen Franken – mehr als das Doppelte des Vorjahreswerts. Hier zahlten sich vor allem die Verträge mit der US-Behörde BARDA aus, die Basileas Entwicklungsprogramme für Fosmanogepix und weitere Wirkstoffe unterstützt.
Der Betriebsgewinn belief sich auf 51,5 Millionen Franken. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert hauptsächlich aus der 12-Millionen-Zahlung für die Einlizenzierung von Ceftibuten-Ledaborbactam. Bereinigt um diesen Sondereffekt läge der operative Gewinn sogar über dem Vorjahreswert – ein Zeichen für die gestärkte Ertragskraft des Unternehmens.
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Bilanz gestärkt, Pipeline gefüllt
Besonders bemerkenswert: Die liquiden Mittel stiegen um 30 Prozent auf 162,3 Millionen Franken. Die Nettoliquidität verdreifachte sich auf 86,9 Millionen Franken. Seit Anfang 2022 hat Basilea seine Finanzschulden um rund 145 Millionen Franken reduziert. Das Unternehmen kaufte im vergangenen Jahr Wandelanleihen im Nennwert von 21,1 Millionen Franken zurück und reduzierte damit den ausstehenden Bestand auf 76 Millionen Franken.
Diese finanzielle Stärke gibt Basilea den Spielraum für ambitionierte F&E-Investitionen. 105,9 Millionen Franken flossen 2025 in Forschung und Entwicklung – ein Anstieg um fast 30 Millionen gegenüber 2024. Im Fokus stehen die beiden laufenden Phase-3-Studien mit Fosmanogepix bei invasiven Pilzinfektionen sowie die Vorbereitung des Phase-3-Programms für das neu einlizenzierte orale Antibiotikum Ceftibuten-Ledaborbactam.
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Ehrgeizige Ziele bis 2030
Für 2026 peilt das Management einen Umsatzanstieg um rund 10 Prozent an, während der Betriebsgewinn überproportional um etwa 20 Prozent zulegen soll. Die F&E-Aufwendungen werden voraussichtlich um 20 Prozent steigen – ein klares Signal, dass Basilea in die Pipeline investiert. Die Lizenzeinnahmen sollen auf etwa 120 Millionen Franken wachsen, während sich die auf Cresemba und Zevtera basierenden Umsätze auf rund 200 Millionen Franken erhöhen dürften.
Bis 2030 will CEO David Veitch vier kommerzielle Produkte im Markt haben. Neben den etablierten Produkten Cresemba und Zevtera sollen Fosmanogepix und Ceftibuten-Ledaborbactam hinzukommen – mit dem Potenzial, die heutigen In-Market-Umsätze zu verdoppeln. Die Datenlese für Fosmanogepix ist für Anfang 2028 geplant. Über die nächsten fünf Jahre erwartet Basilea aus Cresemba und Zevtera kumulierte Cashflows von rund 600 Millionen Franken. Hinzu kommen potenzielle F&E-Fördermittel von etwa 330 Millionen Dollar aus den bestehenden BARDA-Verträgen.
Bei der anstehenden Generalversammlung stehen Veränderungen im Verwaltungsrat an. Nach 15 beziehungsweise 13 Jahren verlassen Dr. Thomas Werner und Dr. Martin Nicklasson das Gremium. Als Nachfolger schlägt der Verwaltungsrat Anne Whitaker und Dr. Naseem Amin vor – beide mit langjähriger Erfahrung in der Life-Science-Branche.
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