Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat sich zum Wochenabschluss über der psychologischen Marke von 400 Schweizer Franken etabliert. Während der Aktienkurs Stabilität signalisiert, bereitet das Institut hinter den Kulissen einen Generationenwechsel an der Spitze des Verwaltungsrates vor. Im Mai endet eine Ära, die den strategischen Umbau der Bank maßgeblich geprägt hat.
Das Geschäftsmodell der Berner wandelt sich zusehends. Um den Druck auf die Zinsmargen auszugleichen, forcierte die Bank zuletzt das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Dieser Bereich wuchs um 9,5 Prozent, was die Abhängigkeit vom klassischen Zinsgeschäft verringert. Parallel dazu stiegen die verwalteten Vermögen auf rund 45 Milliarden Franken an.
Nach zwölf Jahren im Verwaltungsrat tritt Präsidentin Antoinette Hunziker-Ebneter im Mai 2026 zurück. Als Nachfolgerin schlägt das Institut Annelis Lüscher Hämmerli vor. Die Finanzexpertin bringt umfangreiche Erfahrung aus dem Risikomanagement der Versicherungsbranche mit. Marktbeobachter deuten die Personalie als Signal für Kontinuität in der konservativen Risikopolitik der Kantonalbank.
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An der Börse kam die Entwicklung gut an. Der Kurs kletterte am Freitag um 1,26 Prozent auf 402,50 Franken. Mit einem RSI von über 88 gilt der Titel technisch zwar als überkauft, bleibt jedoch durch das exzellente Moody’s-Rating gestützt.
Für das abgelaufene Jahr ist eine Dividendenerhöhung auf 10,80 Franken je Aktie vorgeschlagen. Damit reagiert die Bank auf die positive Entwicklung im Anlage- und Vorsorgegeschäft, das zuletzt Netto-Neugelder in dreistelliger Millionenhöhe anzog.
Die Entscheidung über die neue Besetzung des Präsidiums und die höhere Ausschüttung fällt auf der Generalversammlung im Mai. Kurz darauf folgt die Ex-Dividende-Notierung, bei der die Bank insgesamt rund 100 Millionen Franken an ihre Aktionäre verteilt.
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