Die Belimo Holding präsentierte am heutigen Montag ein Rekordjahr 2025 – doch die Aktie stürzte an der Schweizer Börse um 8,4 Prozent ab. Der Spezialist für Antriebslösungen in der Gebäudetechnik steigerte den Umsatz um 23,3 Prozent auf 1,12 Milliarden Franken, die EBIT-Marge kletterte auf 20,8 Prozent. Trotzdem scheinen Anleger nervös zu werden.
Verantwortlich für den Kursrutsch sind offenbar Befürchtungen, dass Künstliche Intelligenz das bisherige Geschäftsmodell bedrohen könnte. Die Sorge: Automatisierte Systeme könnten künftig Planungs- und Steuerungsaufgaben übernehmen, die heute noch spezialisierte Anbieter wie Belimo erfordern. Auch andere Schweizer Technologiewerte gerieten unter Druck – VAT verlor 2,1 Prozent, Inficon 1,5 Prozent.
Rechenzentren als Wachstumsmotor
Dabei lieferte das Unternehmen aus Hinwil beeindruckende Zahlen. Der Reingewinn sprang um 23,8 Prozent auf 182 Millionen Franken. Knapp die Hälfte des gesamten Umsatzwachstums stammte aus dem Geschäft mit Rechenzentren – ausgerechnet jener Bereich, der durch den KI-Boom befeuert wird. Führende Betreiber setzen verstärkt auf Belimos Regelventile für Direct-to-Chip-Flüssigkeitskühlung, die bei KI-Prozessoren mit ihrer enormen Wärmeentwicklung zum Einsatz kommen.
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Die Region Amerika explodierte regelrecht: Plus 31,8 Prozent in Lokalwährungen auf 544 Millionen Franken Umsatz. Auch Asien Pazifik legte um 28,9 Prozent zu. Selbst in Europa, wo der Nichtwohnungsbau weiter schwächelt, erreichte Belimo ein Plus von 12 Prozent – getragen durch die RetroFIT+ Initiative für Gebäudesanierungen.
Zoll-Belastung verschoben
Belimo warnte allerdings, dass Zollkosten aus US-Importen das erste Quartal 2026 belasten werden. Durch den zeitlichen Durchlauf in der Lieferkette verschieben sich Effekte, die 2025 durch Preiserhöhungen noch aufgefangen wurden, ins neue Jahr. Präsident Trump hatte erst am Freitag weitere Strafzölle verhängt, nachdem der Supreme Court seine vorherigen Maßnahmen gekippt hatte.
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Für 2026 peilt das Management ein Umsatzwachstum im mittleren Zehn-Prozent-Bereich an – deutlich über der historischen Rate. Die EBIT-Marge soll über 20 Prozent bleiben, wobei Währungseffekte belasten dürften. Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 10 Franken je Aktie vor, ein Plus von 5,3 Prozent. Mit einer Eigenkapitalrendite von 30,2 Prozent und einer Kapitalrendite von 36,3 Prozent gehört Belimo zur absoluten Spitze der Branche.
Ob die KI-Sorgen berechtigt sind oder ob die Technologie – wie im Rechenzentrumsgeschäft – eher zusätzliche Chancen schafft, wird sich zeigen müssen. Die Zahlen sprechen derzeit eine andere Sprache als der Aktienkurs.
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