Wenn gleich mehrere Wettbewerber an einem einzigen Tag mit Übernahmephantasie und klinischen Durchbrüchen für Schlagzeilen sorgen, zieht die ganze Branche mit. Genau das erlebte BioNTech am Mittwoch — die Aktie legte auf 94,65 Euro zu, ein Plus von rund 0,6 Prozent. Damit setzt sich eine bemerkenswerte Erholung fort: In den vergangenen 30 Tagen hat der Kurs über 23 Prozent gewonnen.
Sektor im Aufwind
Den stärksten Impuls lieferte Inhibrx Biosciences mit einem Kurssprung von 39 Prozent. Hintergrund: Mehrere Pharmariesen — darunter Merck & Co., Merck KGaA und das japanische Unternehmen Ono Pharmaceutical — sollen Interesse am experimentellen Krebsmittel INBRX-106 signalisiert haben. Der potenzielle Wert dieses einzelnen Wirkstoffs wird auf über 8 Milliarden Dollar geschätzt; inklusive eines zweiten Kandidaten könnten die Krebsassets zusammen mehr als 9 Milliarden Dollar wert sein — vorausgesetzt, die klinischen Studien laufen erfolgreich.
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Parallel dazu meldete Kyverna Therapeutics nach Börsenschluss ein Plus von 24 Prozent. Auslöser waren positive Studiendaten für die CAR-T-Zelltherapie miv-cel bei Stiff-Person-Syndrom: Die Therapie erreichte ihren primären Endpunkt mit einer statistisch signifikanten Verbesserung von 46 Prozent im Timed-25-Foot-Walk-Test nach 16 Wochen. 81 Prozent der 26 Studienteilnehmer erzielten eine klinisch relevante Verbesserung.
BioNTechs eigene Pipeline liefert
BioNTech hat zuletzt selbst klinische Fortschritte vorzuweisen. Mitte April veröffentlichte das Unternehmen positive Phase-2-Daten für das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastuzumab Pamirtecan (BNT323/DB-1303) bei HER2-exprimierendem Endometriumkarzinom. Die bestätigte objektive Ansprechrate lag bei 47,9 Prozent, das mediane progressionsfreie Überleben bei 8,1 Monaten — konsistent über alle HER2-Expressionsniveaus hinweg. BioNTech und Partner DualityBio planen, noch 2026 einen Zulassungsantrag in den USA einzureichen, vorbehaltlich der Rückmeldung der Behörden.
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Das Unternehmen verfügt über mehr als 25 Produktkandidaten in Onkologie und Infektionskrankheiten und sitzt auf einer Kassenposition von rund 17 Milliarden Euro — ausreichend Spielraum, um die spätklinischen Programme voranzutreiben.
Quartalszahlen als nächster Katalysator
Am 5. Mai 2026 legt BioNTech seine Ergebnisse für das erste Quartal vor und veranstaltet eine Telefonkonferenz mit Unternehmensupdate. Das dürfte spannend werden: Anleger werden genau prüfen, wie sich die Pipeline-Fortschritte in den Zahlen widerspiegeln und ob das Management die Jahresziele bekräftigt.
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