Bitcoin zeigt sich Mitte Februar schwach. Der Kurs rutschte am Mittwoch um rund 3 Prozent auf 66.804 Dollar und fiel damit unter die psychologisch wichtige Marke von 67.000 Dollar. Ethereum erwischte es noch härter – die Nummer zwei der Kryptowährungen verlor über 4 Prozent und notiert wieder unter der 2.000-Dollar-Schwelle bei 1.965 Dollar. XRP büßte ebenfalls mehr als 4 Prozent ein.
Die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung sackte im Januar von ihrem Monatshoch bei 3,28 Billionen Dollar auf nur noch 2,84 Billionen Dollar ab – ein Minus von 440 Milliarden Dollar oder über 13 Prozent. Und das, obwohl institutionelle Anleger eigentlich fleißig zugreifen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?
Warum kaufen Profis trotz Kursrückgang?
Trotz der Kursverluste fließt frisches Geld in Bitcoin-Produkte. Der iShares Bitcoin ETP legte am Mittwoch 660.000 neue Wertpapiere auf und bringt es damit auf insgesamt 110,93 Millionen ausgegebene Einheiten. Die neuen Anteile wurden zu je 6,89 Dollar platziert. Das zeigt: Professionelle Investoren nutzen die Schwäche zum Einstieg.
Auch die Vermögensverwalter sehen Bitcoin weiterhin positiv. Bybit Private Wealth Management meldete für Januar eine durchschnittliche Jahresrendite von 9,97 Prozent bei seinem Top-Fonds – und das trotz Marktturbulenzen. Die USDT-basierten Strategien erzielten im Schnitt 4,61 Prozent, Bitcoin-basierte Strategien 2,57 Prozent. Das Unternehmen verweist auf 49 aufeinanderfolgende Monate mit positiven Erträgen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?
Geldpolitik dämpft die Stimmung
Als Hauptgrund für die aktuelle Verkaufswelle nennen Marktbeobachter die restriktivere geldpolitische Erwartungshaltung in den USA. Die jüngsten Inflationsdaten aus Amerika sorgten nicht für die erhoffte Entspannung. Solange die Federal Reserve an ihrer straffen Linie festhält, dürften Risiko-Assets wie Bitcoin unter Druck bleiben.
Die Volatilität zeigt sich unverändert als größtes Handicap der Kryptowährung. Mit Schwankungen von rund 50 Prozent pro Jahr stellt Bitcoin selbst die Nasdaq in den Schatten. Experten der KSW Vermögensverwaltung betonen: Bitcoin taugt nicht als Währungsersatz, sondern bleibt eine eigenständige Anlageklasse mit spekulativem Charakter. Die fehlende Korrelation zu klassischen Assets wie Staatsanleihen oder Gold macht Bitcoin zwar interessant für die Portfolio-Diversifikation. Als alleiniger Renditebringer sei die Kryptowährung aber ungeeignet.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 11. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


