Der Iran-Konflikt belastet die Märkte — und Arthur Hayes, Mitgründer von BitMEX und CIO des Investmentvehikels Maelstrom, zieht daraus eine klare Konsequenz: Keinen einzigen frischen Dollar in Bitcoin stecken. Zumindest nicht jetzt.
Im Podcast Coin Stories erklärte Hayes seine Zurückhaltung offen. Auf die Frage, ob er einen einzelnen Dollar heute in Bitcoin investieren würde, antwortete er schlicht: Nein. Er würde warten.
Geopolitik als Stimmungsbremse
Der Grund liegt weniger im Krypto-Markt selbst als in der breiteren Risikolandschaft. Hayes befürchtet, dass eine weitere Eskalation des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran eine Verkaufswelle an den Aktienmärkten auslösen könnte — die dann den Kryptomarkt mitreißt. Bitcoin könnte dabei unter die Marke von 60.000 Dollar rutschen.
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Diese Sorge ist nicht aus der Luft gegriffen. Der Ölpreis bewegt sich aktuell um die 100 Dollar pro Barrel, gestützt durch Lieferunterbrechungen an der Straße von Hormus. Steigende Energiepreise befeuern die Inflation — und das zwingt Zentralbanken wie die US-Federal Reserve, ihre geplanten Zinssenkungen möglicherweise zu verschieben oder ganz zu streichen. Ein höheres Zinsumfeld schwächt traditionell risikoreichere Anlagen.
Inflation im Blick
Die jüngsten US-Verbraucherpreisdaten für Februar zeigten zwar keine dramatische Beschleunigung, bilden jedoch den Ölpreisanstieg der letzten Wochen noch nicht vollständig ab. Der PCE-Index — das bevorzugte Inflationsmaß der Fed — steht diese Woche zur Veröffentlichung an und könnte die Erwartungen für den Zinspfad neu kalibrieren.
Für Bitcoin ist das Umfeld damit kurzfristig schwierig. Steigende Inflation, ein erstarkender Dollar und mögliche Aktienabverkäufe bilden eine Gemengelage, in der risikoaverse Anleger eher absichern als aufstocken. Hayes‘ Zurückhaltung spiegelt genau das wider — nicht strukturelles Misstrauen gegenüber Bitcoin, sondern taktisches Abwarten in einem unruhigen Marktumfeld.
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