Bitcoin steht vor einer der wichtigsten Wochen seit Monaten. Der Kurs hat sich trotz eskalierender Lage im Nahen Osten über der 70.000-Dollar-Marke gehalten — doch nun rückt ein noch größerer Unsicherheitsfaktor in den Vordergrund: die Fed.
Widerstand bei 73.000 bis 74.000 Dollar
Viermal in zwei Wochen ist Bitcoin an der Widerstandszone zwischen 73.000 und 74.000 Dollar gescheitert. Zuletzt trieb die Nachricht über US-Militärschläge auf Irans Kharg Island den Kurs kurzzeitig auf knapp 74.000 Dollar — bevor er innerhalb weniger Stunden um rund 3,5 Prozent zurückfiel. Bemerkenswert ist, wie begrenzt dieser Rücksetzer blieb. Noch vor einem Monat hätten vergleichbare Schlagzeilen deutlich tiefere Verluste ausgelöst.
Der Markt scheint sich an das Muster gewöhnt zu haben: Eskalation, Ölpreisanstieg, kurzer Bitcoin-Dip, Erholung. Analysten von BeInCrypto registrieren zudem nachlassenden Verkaufsdruck sowie Akkumulationssignale bei größeren Marktteilnehmern auf dem aktuellen Kursniveau. Markus Thielen von 10x Research warnt allerdings, dass bei einer Annäherung an 75.000 Dollar erhebliche Volatilität droht — dort halten Options-Market-Maker Short-Gamma-Positionen im Wert von rund drei Milliarden Dollar.
Ein weiteres technisches Signal verdient Aufmerksamkeit: Die 30-Tage-Durchschnitts-Funding-Rate für Perpetual Futures ist seit 14 aufeinanderfolgenden Tagen negativ — der längste derartige Zeitraum seit Dezember 2022. Laut K33-Research-Analyst Vetle Lunde fielen solche Phasen in den vergangenen sieben Jahren regelmäßig mit lokalen Kurstiefs zusammen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?
Das FOMC als entscheidender Taktgeber
Am 17. und 18. März tagt das Federal Open Market Committee. Der Markt erwartet mit über 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit eine unveränderte Leitzinspause bei 3,5 bis 3,75 Prozent. Wichtiger als die Entscheidung selbst dürfte jedoch sein, wie Fed-Chef Jerome Powell die Stagflationsrisiken einordnet — Öl über 100 Dollar, die größte Energieversorgungsstörung der Geschichte und anhaltende Kriegseskalation bilden den Rahmen.
Goldman Sachs hat seine Zinssenkungsprognose bereits verschoben: Der erste Schnitt wird nun für September erwartet, nicht mehr für Juni, gefolgt von einem weiteren im Dezember. Trump forderte unterdessen eine Notfallsenkung noch vor dem Treffen — ein ungewöhnlicher öffentlicher Druck auf die Zentralbank.
Powells Amtszeit endet am 23. Mai 2026. Als Nachfolger gilt Kevin Warsh, der als geldpolitisch restriktiver gilt, aber einer Deregulierung des Finanzsektors offener gegenüberstehen soll. Das März-Meeting ist damit eines der letzten, in denen Powell die Richtung noch maßgeblich prägen kann.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?
Strategy kauft weiter
Institutionelle Nachfrage bleibt ein stabilisierender Faktor. Strategy erwarb zuletzt 17.994 Bitcoin für rund 1,28 Milliarden Dollar zu einem Durchschnittspreis von 70.946 Dollar je Coin. Der Gesamtbestand liegt nun bei 738.731 BTC, angeschafft für insgesamt 56,04 Milliarden Dollar.
Um das selbst gesteckte Ziel von einer Million Bitcoin bis Jahresende zu erreichen, müsste das Unternehmen wöchentlich rund 6.158 BTC kaufen — ein Tempo, das es in den vergangenen Monaten regelmäßig übertroffen hat.
Bitcoin liegt seit seinem Allzeithoch von 126.073 Dollar im Oktober 2025 in einem anhaltenden Abwärtstrend und steht auf Jahressicht rund 20 Prozent im Minus. Ein Kursplus im März würde jedoch die fünfmonatige Verlustserie beenden — aktuell liegt der Monatszuwachs bei etwa acht Prozent.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 15. März liefert die Antwort:
Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


