Der Bitcoin bewegt sich am Montagmorgen nahezu unverändert bei rund 67.200 Dollar, nachdem die weltweit führende Kryptowährung am Wochenende bereits unter Druck geraten war. Verantwortlich für die verhaltene Stimmung ist eine dramatische Eskalation im Nahen Osten, die die globalen Energiemärkte durcheinanderwirbelt und Anleger verunsichert.
Ölpreis explodiert auf 111 Dollar
Die Lage am Ölmarkt hat sich innerhalb weniger Stunden zugespitzt. Der Preis für Brent-Rohöl schoss am Montag um bis zu 20 Prozent nach oben und erreichte mit 111 Dollar je Barrel den höchsten Stand seit Juli 2022. Auch die US-Sorte WTI kletterte zeitweise auf 111 Dollar – ein Plus von mehr als 22 Prozent. Allein in der vergangenen Woche waren die Ölpreise bereits um 27 bis 36 Prozent gestiegen.
Hintergrund ist der eskalierende Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran. Die Straße von Hormus, durch die normalerweise ein erheblicher Teil der weltweiten Ölexporte fließt, ist faktisch blockiert. Der Irak musste seine Ölproduktion aus den südlichen Feldern bereits um 70 Prozent drosseln, Kuwait verhängte höhere Gewalt für Lieferungen. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien könnten bald gezwungen sein, ihre Förderung zu reduzieren, da die Lagerkapazitäten volllaufen.
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Inflationsängste drücken auf Risikoassets
Für Bitcoin bedeutet der Ölpreisanstieg nichts Gutes. Die drastisch steigenden Energiekosten befeuern Inflationssorgen und werfen die Frage auf, ob große Notenbanken ihre geplanten Zinssenkungen verschieben müssen. In einem solchen Umfeld ziehen sich Investoren typischerweise aus risikoreicheren Anlagen zurück – und Bitcoin gilt trotz seiner zunehmenden Akzeptanz weiterhin als hochspekulatives Investment.
Die Märkte zeigen bereits deutliche Reaktionen: Asiatische Aktienindizes rutschten am Montag ab, Wall-Street-Futures verloren mehr als zwei Prozent. Bitcoin handelt während dieser Turbulenzen rund um die Uhr, was erklärt, warum die Kryptowährung bereits am Wochenende nachgab, während traditionelle Märkte noch geschlossen waren.
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Geopolitische Unsicherheit bleibt hoch
Der Iran ernannte am Montag Mojtaba Chamenei zum neuen Obersten Führer, was Hoffnungen auf eine schnelle Deeskalation dämpft. Hardliner bleiben in Teheran fest im Sattel, während Israel damit drohte, jeden Nachfolger zu eliminieren. US-Präsident Trump deutete an, der Konflikt könne erst enden, wenn Irans Militär und Führung ausgeschaltet seien.
Sollte sich die Lage im Nahen Osten weiter verschärfen und die Ölpreise auf diesem Niveau verharren oder sogar weiter steigen, dürfte Bitcoin unter zusätzlichem Druck stehen. Anleger bevorzugen in geopolitischen Krisen traditionell sichere Häfen – und dazu zählt die größte Kryptowährung trotz aller Reifeschritte der vergangenen Jahre noch immer nicht.
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