Bitcoin: Quantencomputer-Angst unbegründet

Bitcoin-Kurs konsolidiert trotz ETF-Abflüssen und Debatte um Quantencomputer. Das Netzwerk zeigt fundamentale Stärke, während Investoren auf makroökonomische Signale warten.

Bitcoin Aktie
Kurz & knapp:
  • Quantencomputer-Gefahr als verfrüht eingestuft
  • US-Bitcoin-ETFs verzeichnen Nettoabflüsse
  • Netzwerk-Schwierigkeit und Hashrate steigen
  • Kurs bewegt sich seitwärts um 68.000 Dollar

Die vergangene Woche verlief für Bitcoin vergleichsweise ruhig. Der Kurs bewegte sich seitwärts um die Marke von 68.000 Dollar – ein Minus von lediglich 1,50 Prozent in der Kalenderwoche 8. Doch hinter der stabilen Fassade brodelt es: Investoren warten auf klare Signale, während neue Bedrohungsszenarien durch die Krypto-Welt geistern.

Quantencomputer: Mehr Hype als Gefahr

Kevin O’Leary und andere Marktbeobachter warnen vor einer vermeintlich existenziellen Bedrohung: Quantencomputer könnten die Verschlüsselung von Bitcoin knacken und das digitale Gold entwerten. Die Sorge führt bereits zu spürbarer Zurückhaltung bei institutionellen Investoren, die ihre Bestände lieber absichern als ausbauen.

Doch wie real ist diese Gefahr wirklich? Experten sind sich einig: Quantencomputer befinden sich noch in frühen Entwicklungsstadien. Bis sie tatsächlich in der Lage sind, Bitcoin-Verschlüsselungen zu brechen, dürften Jahre vergehen – genug Zeit für die Community, um Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Trotzdem zeigt die Diskussion, wie sensibel der Markt auf technologische Unsicherheiten reagiert.

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ETF-Abflüsse belasten Stimmung

Während die Quantencomputer-Debatte eher theoretischer Natur ist, zeigen sich konkrete Belastungsfaktoren bei den Geldflüssen. In der vergangenen Woche verzeichneten US-Bitcoin-ETFs Nettoabflüsse von rund 165 Millionen Dollar. Institutionelle Investoren ziehen sich zurück und warten auf klarere makroökonomische Signale.

Die Nervosität hat handfeste Gründe: Die Protokolle der jüngsten Fed-Sitzung vom Januar deuteten auf eine restriktivere Geldpolitik hin. Zinssenkungen könnten sich weiter verzögern, was liquiditätsabhängige Assets wie Bitcoin unter Druck setzt. Hinzu kommen geopolitische Spannungen zwischen den USA und dem Iran, die Kapital in sichere Häfen wie Gold und den Dollar treiben.

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Netzwerk bleibt stark trotz Konsolidierung

Trotz der verhaltenen Preisentwicklung zeigt das Bitcoin-Netzwerk fundamentale Stärke. Die Mining-Schwierigkeit ist in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen, während sich die Hashrate nach einer kurzen Schwächephase wieder erholt hat. Diese technischen Indikatoren sprechen für ein gesundes, widerstandsfähiges Netzwerk – auch wenn sich dies kurzfristig nicht im Kurs widerspiegelt.

Am Sonntagabend notierte Bitcoin bei 68.212 Dollar, ein minimales Plus von 0,18 Prozent zum Vortag. Die Konsolidierung nach der Korrektur Anfang Februar hält an. Händler richten ihren Blick nun auf die kommenden US-Inflationsdaten und BIP-Zahlen, die entscheidend dafür sein werden, ob Bitcoin aus seiner aktuellen Seitwärtsbewegung ausbrechen kann.

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Über Dieter Jaworski 1541 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

Als unabhängiger Finanzanalyst unterstütze ich seit 2002 private und institutionelle Anleger bei der Entwicklung nachhaltiger Finanzstrategien. Meine Leidenschaft für Finanzen und Zahlen reicht jedoch viel weiter zurück – über 40 Jahre. Diese langjährige Begeisterung, kombiniert mit über zwei Jahrzehnten professioneller Erfahrung in Aktienanalyse und Vermögensaufbau, bildet die Basis meiner Arbeit.

Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

Meine Expertise & Arbeitsweise: Transparenz und klare Regeln

Mein Ansatz kombiniert tiefes Fachwissen mit praktischer Erfahrung. Meine Kernkompetenzen umfassen die präzise Aktienanalyse anhand quantitativer und qualitativer Faktoren, die Entwicklung langfristiger Vermögensaufbaustrategien und diszipliniertes Risikomanagement.

Seit 2014 setze ich meine Strategie öffentlich und transparent im Wikifolio „2M – Market Momentum“ um. Dieses Portfolio fokussiert auf Aktien mit starkem Momentum, die gleichzeitig strenge fundamentale Kriterien (Marge, Verschuldung, Ertragskraft) erfüllen. Es spiegelt meine Kernprinzipien wider:

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