Der Bitcoin steht massiv unter Druck. Nach dem Allzeithoch von rund 126.000 Dollar im Oktober 2025 ist die Kryptowährung zeitweise auf etwa 62.500 Dollar abgestürzt – ein Minus von über 50 Prozent. Zuletzt notierte der Bitcoin bei rund 73.000 Dollar. Doch Experten warnen: Das könnte erst der Anfang sein.
Dalio und Schiff schlagen Alarm
Gleich zwei prominente Investoren melden sich zu Wort – und beide sehen schwarz für Bitcoin. Ray Dalio, der sich 2025 noch als vorsichtiger Krypto-Optimist gezeigt und Bitcoin als Alternative zu Gold bezeichnet hatte, rudert nun zurück. Der Milliardär und ehemalige Hedgefondsmanager äußert sich plötzlich sehr skeptisch zur Kryptowährung.
Noch deutlicher wird Peter Schiff. Der bekannte Ökonom warnt vor einem drastischen Preissturz. Seine Prognose: Sollte Bitcoin die Marke von 50.000 Dollar unterschreiten – was seiner Einschätzung nach wahrscheinlich ist – dürfte die Kryptowährung die 20.000-Dollar-Marke testen. Das wäre ein Rückgang von 84 Prozent gegenüber dem Allzeithoch. Seine klare Handlungsempfehlung auf X: „Bitcoin jetzt verkaufen!“
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?
Die Argumente der Kritiker
Schiff begründet seine düstere Prognose damit, dass Bitcoin zwar schon früher solche dramatischen Preisschwankungen erlebt habe, „aber noch nie mit so viel Hype, Hebelwirkung, institutionellen Investoren und Marktkapitalisierung, die auf dem Spiel stehen“. Die aktuelle Situation sei daher besonders gefährlich.
Der Ökonom rechnet vor: Wer im November 2021 auf dem damaligen Hoch 10.000 Dollar in Bitcoin investiert hätte, säße heute auf nur noch 9.100 Dollar. Die gleiche Summe in Gold angelegt wäre dagegen auf 27.000 Dollar angewachsen. Auch in Gold gerechnet habe Bitcoin seit November 2021 rund 66 Prozent an Wert verloren.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?
Belastungsfaktoren nehmen zu
Die jüngsten Kursturbulenzen wurden durch neue US-Zölle und die Eskalation des Iran-Konflikts ausgelöst. Das Zwischentief von Anfang Februar bei 60.000 Dollar kam dabei wieder bedrohlich nahe. Zwar zeigte sich Bitcoin zuletzt trotz anhaltender geopolitischer Spannungen relativ robust – doch die fundamentalen Sorgen bleiben.
Timo Emden von Emden Research konstatiert zwar, dass Investoren globale Risiken bereits eingepreist hätten. Die Frage ist jedoch: Reicht das aus, wenn die Unsicherheit weiter zunimmt und institutionelle Anleger nervös werden?
Bitcoin-Enthusiasten dürften die Warnungen von Schiff und Dalio ignorieren – schließlich hat Schiff die Kryptowährung schon oft totgesagt. Doch diesmal könnte der Druck tatsächlich größer sein als je zuvor.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 4. April liefert die Antwort:
Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

