Der Bitcoin zeigt auch zum Wochenende hin anhaltende Schwäche. Die psychologisch wichtige Marke von 72.000 Dollar bleibt außer Reichweite – und solange die Bullen diese Zone nicht zurückerobern, droht eine erneute Attacke auf die Region um 60.000 Dollar.
Am Freitagabend notierte die weltweit größte Kryptowährung bei rund 68.154 Dollar, ein Plus von 1,8 Prozent zum Vortag. Doch der Schein trügt: Auf Wochensicht steht ein Minus von 2,5 Prozent zu Buche. Seit Jahresbeginn 2026 summieren sich die Verluste bereits auf beachtliche 23,6 Prozent.
Mehrere Belastungsfaktoren im Spiel
Verantwortlich für den Kursdruck sind vor allem die wachsenden Unsicherheiten rund um die US-Zinspolitik. Aus dem Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung vom Januar ging hervor, dass mehrere Mitglieder des Offenmarktausschusses sogar Zinserhöhungen zur Eindämmung inflationärer Risiken nicht ausschließen wollen. Eine Hiobsbotschaft für spekulative Assets wie Bitcoin, die von einem liquiditätsreichen Umfeld profitieren.
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Frische Konjunkturdaten vom Freitag zeigen das Dilemma: Das US-Bruttoinlandsprodukt wuchs im vierten Quartal lediglich um 1,4 Prozent auf Jahresbasis – deutlich unter den erwarteten 2,8 Prozent. Gleichzeitig lag der Kernindex der persönlichen Konsumausgaben, das bevorzugte Inflationsmaß der Fed, bei 3,0 Prozent im Jahresvergleich. Das liegt klar über dem Zielwert von 2 Prozent.
Die Notenbank steckt damit in der Zwickmühle: schwaches Wachstum bei hartnäckiger Inflation. An Zinssenkungen ist vorerst kaum zu denken.
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Geopolitik belastet zusätzlich
Hinzu kommen die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Iran. Präsident Trump hält seine Drohungen mit militärischen Maßnahmen aufrecht, sollte Teheran nicht auf ein Atomabkommen eingehen. Washington hat bereits Truppen in der Region stationiert – und diese Unsicherheit treibt Anleger in klassische Krisenwährungen wie Gold und den Dollar, nicht jedoch in volatile Kryptowährungen.
Auch die Unsicherheit um Trumps Zollpolitik spielt eine Rolle. Der Supreme Court hatte diese Woche mehrere seiner Handelszölle für verfassungswidrig erklärt – doch wie die Regierung darauf reagiert, bleibt unklar.
Für Bitcoin bleibt die Lage damit angespannt. Solange die 72.000-Dollar-Marke nicht nachhaltig zurückerobert wird, dürften die Bären das Sagen behalten.
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