Nach wochenlangem Abwärtsdruck atmen Krypto-Anleger auf. Die jüngsten US-Inflationsdaten brachten keine bösen Überraschungen und beseitigen damit ein kurzfristiges Risiko für den Markt. Gleichzeitig zeigt sich im Hintergrund eine bemerkenswerte Entwicklung: Große Investoren nutzen die aktuelle Phase offenbar gezielt zum Einstieg.
Frisches Kapital fließt in den Markt
Verantwortlich für die Beruhigung am Markt sind die US-Verbraucherpreise für den Monat Februar. Mit einer Kerninflation von 2,5 Prozent trafen die Daten exakt die Erwartungen der Analysten. Für den Kryptomarkt ist dies ein stabilisierendes Signal, da Marktbeobachter im Vorfeld eine restriktivere Geldpolitik der US-Notenbank befürchtet hatten. Der Wegfall dieses Unsicherheitsfaktors verhinderte weitere Kursverluste.
Ein genauerer Blick auf die Kapitalflüsse offenbart zudem eine Trendwende bei den institutionellen Anlegern. Nachdem im Februar noch deutliche Abflüsse bei den US-Spot-ETFs verzeichnet wurden, drehte sich das Bild im März komplett. Bis zum 10. März sammelten die Fonds bereits wieder Nettomittel in Höhe von knapp einer Milliarde US-Dollar ein.
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Auch auf Unternehmensebene zeigt sich Überzeugung. Das von Michael Saylor geführte Softwareunternehmen MicroStrategy investierte Anfang März weitere 1,28 Milliarden US-Dollar in die Kryptowährung und baute seine Position als größter unternehmerischer Bitcoin-Halter weiter aus.
Geopolitische Risiken bremsen
Trotz dieser positiven Signale bleibt das Marktumfeld angespannt. Der andauernde Konflikt zwischen den USA und dem Iran lastet branchenübergreifend auf der Risikobereitschaft der Investoren. Ein zentraler Faktor ist dabei der Ölpreis: Obwohl die Internationale Energieagentur (IEA) eine historische Freigabe von Ölreserven plant, stieg die Sorte Brent zuletzt auf 91 US-Dollar. Hohe Energiekosten gefährden den Rückgang der Inflation und könnten die erhofften Zinssenkungen der Fed verzögern.
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Vor diesem makroökonomischen Hintergrund notiert der Bitcoin aktuell bei rund 69.394 US-Dollar und damit noch deutlich unter seinem Rekordhoch aus dem vergangenen Herbst. Auch an den Terminmärkten positionieren sich Händler derzeit eher defensiv, was sich in einem Rückgang der offenen Positionen widerspiegelt.
Die weitere Richtung des Kurses entscheidet sich in den kommenden Tagen maßgeblich außerhalb des Krypto-Ökosystems. Ein entscheidender Termin ist die nächste Zinssitzung der US-Notenbank am 17. und 18. März. Sollten sich die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten abschwächen und der Ölpreis sinken, würde dies den Weg für eine nachhaltige Erholung der Risikoassets ebnen.
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