Bitcoin trotzt dem geopolitischen Gegenwind. Während US-Aktien-Futures nachgeben und die Ölpreise durch die Schließung der Straße von Hormus auf über 100 Dollar je Barrel gestiegen sind, klettert BTC auf ein Monatshoch — und entkoppelt sich dabei zunehmend von klassischen Risikoassets.
Der 75.000-Dollar-Schlüssel
Der entscheidende technische Marker liegt derzeit bei der 50-Tage-Linie, die Bitcoin heute Morgen während des europäischen Handels überwunden hat. Analysten werten einen stabilen Verbleib oberhalb dieser Marke als Bestätigung bullischer Dynamik, die weiteres Kaufinteresse anziehen könnte.
Knapp darüber wartet jedoch ein ungewöhnlich starkes Hindernis: Bei 75.000 Dollar halten Options-Market-Maker laut Markus Thielen von 10x Research sogenannte Short-Gamma-Positionen im Volumen von drei Milliarden Dollar. Solche Konstellationen verstärken Kursbewegungen — nach oben wie nach unten. Gelingt der Durchbruch, könnten Short-Seller zur Schließung ihrer Positionen gezwungen werden und die Rally beschleunigen. Scheitert Bitcoin an dieser Marke, droht ein Rückfall unter 70.000 Dollar.
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Rückenwind kommt aus dem Derivatemarkt: Am 10. und 11. März sanken die Funding Rates auf Binance auf ungewöhnlich negative Werte unter −0,006 — ein Zeichen für extreme Short-Positionierung. Historisch haben solche Extremwerte oft Gegenbewegungen eingeleitet.
Makro-Signale mit zwei Gesichtern
US-Finanzminister Scott Bessent kündigte an, den Kauf russischen Öls unter bestimmten Bedingungen zuzulassen, um den Preisanstieg zu dämpfen. Die Nachricht schickte den Ölpreis um rund zwei Dollar je Barrel nach unten — und Bitcoin kurzzeitig Richtung 72.000 Dollar.
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Gleichzeitig sendet der Anleihenmarkt Warnsignale: Der MOVE-Index, der die erwartete Volatilität bei US-Staatsanleihen misst, sprang am Donnerstag um mehr als 21 Prozent auf 95 Punkte — der stärkste Tagesanstieg seit Oktober 2024. Steigende Anleihenvolatilität engt typischerweise die globalen Kreditbedingungen ein und belastet Risikoassets. Der zehnjährige US-Treasury-Yield stieg auf 4,27 Prozent.
Bitcoin hat sich in diesem Umfeld bislang behauptet. Seit Beginn des Iran-Kriegs hat die Kryptowährung laut Fortune sowohl Gold als auch Aktien outperformt — ein bemerkenswerter Stimmungswandel für einen Markt, der noch Anfang 2026 unter erheblichem Verkaufsdruck stand. Allein im März flossen knapp 700 Millionen Dollar in US-amerikanische Bitcoin-ETFs.
Mit dem Gamma-Wall bei 75.000 Dollar vor Augen und mehreren Makrodaten-Veröffentlichungen noch heute dürften die nächsten 24 bis 48 Stunden zeigen, ob die aktuelle Erholung Substanz hat.
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