Bitzero Holdings positioniert sich als entscheidender Infrastrukturpartner für den KI-Sektor. Tech-Giganten warten oft jahrelang auf neue Stromanschlüsse. Bitzero bietet dagegen kurzfristig verfügbare Kapazitäten. Ein neuer Milliarden-Vertrag in Norwegen unterstreicht diesen strategischen Vorteil.
Milliarden-Deal in Norwegen
Das Unternehmen unterzeichnete eine verbindliche Vereinbarung mit OneQode aus Singapur. Der Mietvertrag läuft über 15 Jahre und umfasst 110 Megawatt Kapazität. Bitzero kalkuliert über die gesamte Laufzeit mit Einnahmen von rund 2,6 Milliarden Dollar.
Der Zeitfaktor spielt dem Konzern dabei in die Karten. Hyperscaler benötigen für den Bau neuer Rechenzentren oft bis zu fünf Jahre. Bitzero will den Standort Namsskogan bereits in der ersten Jahreshälfte 2027 vollständig in Betrieb nehmen.
Möglich macht dies die bereits vorhandene Infrastruktur. Das Unternehmen besitzt am Standort schon die nötigen Netzanschlüsse und Umspannwerke. Die operative Marge für dieses Projekt schätzt das Management auf rund 85 Prozent.
Expansion im hohen Norden
Die Pläne reichen weit über Norwegen hinaus. In Finnland sicherte sich der Konzern jüngst Flächen für weitere Projekte. Insgesamt strebt Bitzero an seinen Standorten eine Kapazität von mehr als einem Gigawatt an.
Die Börse honoriert dieses Wachstumstempo. Die Aktie kletterte zuletzt um 7,56 Prozent auf 6,40 Euro. Damit notiert das Papier knapp 30 Prozent über seinem Durchschnitt der letzten 50 Tage.
Die Expansion in die USA ist ebenfalls vollzogen. Seit Juni wird die Aktie unter dem Kürzel AIBZ an der Nasdaq gehandelt. Die geplante Inbetriebnahme in Norwegen im ersten Halbjahr 2027 markiert nun den nächsten Meilenstein für die Umsatzentwicklung.
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