Der November bescherte dem BlackRock World Mining Trust einen Kurssprung von 8,0 Prozent – getrieben von steigenden Goldpreisen und einer überraschenden Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Der Fonds kletterte auf einen Nettoinventarwert von 780,59 Pence zum Monatsende am 30. November 2025.
Gold avancierte zum Haupttreiber der Rally. Das Edelmetall verteuerte sich im November um 5,6 Prozent auf 4.150 US-Dollar je Unze. Die Goldproduzenten im Portfolio glänzten mit robusten Quartalszahlen und überzeugten Investoren durch kräftige Cashflows. Die Reaktion ließ nicht auf sich warten: Mehrere Unternehmen kündigten Dividendenerhöhungen und Aktienrückkaufprogramme an.
Kupfer profitiert von KI-Boom
Auch Kupfer legte zu – plus 3,3 Prozent auf 11.823 US-Dollar pro Tonne. Die Nachfrage aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz sorgt für überraschend starken Bedarf. Rechenzentren verschlingen enorme Mengen des roten Metalls, während gleichzeitig die Förderung stockt. Anglo American musste seine Produktionsprognose für das kommende Jahr nach unten korrigieren – Schuld sind sinkende Erzgehalte in der chilenischen Collahuasi-Mine.
Eisenerz hingegen gab 0,8 Prozent nach. Chinas schwächelnder Immobiliensektor belastet weiterhin die Stahlnachfrage. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe rutschte im November von 50,6 auf 49,9 Punkte – ein Signal für Kontraktion.
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Portfoliostruktur mit klarem Fokus
Gold dominiert mit 38,7 Prozent die Sektorenaufteilung, gefolgt von diversifizierten Minenwerten mit 24,5 Prozent und Kupfer mit 19,0 Prozent. Bei den Einzelpositionen führt das brasilianische Bergbauunternehmen Vale die Liste an, kombiniert aus Aktien (5,2 Prozent) und Schuldverschreibungen (2,4 Prozent). Barrick Mining und Agnico Eagle Mines belegen mit jeweils 6,2 Prozent die weiteren Spitzenplätze.
Der Trust handelt mit einem Abschlag von 9,9 Prozent zum Nettoinventarwert. Der Aktienkurs liegt bei 703 Pence, während das verwaltete Vermögen 1,57 Milliarden Pfund erreicht. Die Nettoverschuldung beträgt 9,4 Prozent – ein moderater Hebel für zusätzliche Renditechancen.
Regierungen entdecken strategische Metalle
Doch was bedeutet das für die Zukunft? Die Fondsmanager Evy Hambro und Olivia Markham sehen trotz kurzfristiger China-Risiken ein strukturell attraktives Umfeld. Regierungen weltweit forcieren den Infrastrukturausbau für Energiewende und digitale Transformation – ein Katalysator für jahrzehntelange Nachfrage nach Industriemetallen.
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Auf der Angebotsseite bleibt die Lage angespannt. Bergbaukonzerne haben in den vergangenen Jahren Kapital an Aktionäre zurückgegeben, statt in neue Minen zu investieren. Neue Projekte sind zudem deutlich teurer geworden. Die jüngste Fusions- und Übernahmewelle zeigt: Strategische Käufer wittern Schnäppchen bei bestehenden Minen, die unter Wiederbeschaffungskosten notieren.
Besonders optimistisch blicken die Manager auf Goldproduzenten. Die Kostensteigerungen der Jahre 2020 bis 2024 scheinen überwunden, während das Edelmetall von strukturellen Treibern wie Inflation und geopolitischen Spannungen profitiert. Trotz der jüngsten Kursgewinne sehen Hambro und Markham Goldaktien weiterhin als unterbewertet an – sowohl relativ zum physischen Gold als auch zu historischen Bewertungsniveaus.
Am 31. Dezember 2025 kletterte der Nettoinventarwert bereits auf 856,19 Pence inklusive laufender Erträge. Die Rally setzt sich fort.
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