Der australische Stahlkonzern BlueScope Steel hat heute seine Halbjahreszahlen vorgelegt – und überrascht positiv. Der Nettogewinn schnellte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 auf 382 Millionen Australische Dollar (270 Millionen US-Dollar) hoch. Das entspricht mehr als einer Verdoppelung gegenüber den 176,4 Millionen Australischen Dollar aus dem Vorjahreszeitraum. Analysten hatten lediglich mit 349,2 Millionen gerechnet. Dennoch reagierte die Börse skeptisch: Die Aktie schloss 2,7 Prozent tiefer bei 28,37 Australischen Dollar.
Starke Margen in den USA treiben Ergebnis
Die Zahlen profitieren vor allem von verbesserten Gewinnspannen im US-Geschäft, höheren Verkaufsvolumen in den Kernmärkten und strikter Kostenkontrolle. Der Umsatz kletterte um vier Prozent auf 8,25 Milliarden Australische Dollar. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Sondereffekten erreichte 557,5 Millionen Australische Dollar – ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert von 283 Millionen. CEO Tania Archibald betonte, dass wichtige Projekte wie der neue Elektrolichtbogenofen bei New Zealand Steel planmäßig voranschreiten und die operative Widerstandsfähigkeit des Konzerns stärken.
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Ausblick angehoben – Aktie dennoch unter Druck
Für das zweite Halbjahr stellt BlueScope ein operatives Ergebnis zwischen 620 und 700 Millionen Australischen Dollar in Aussicht. Das wäre eine Steigerung gegenüber der ersten Jahreshälfte. Zudem kündigte das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm über 310 Millionen Australische Dollar an und erhöhte die Zwischendividende von 30 auf 65 Australische Cents je Aktie. Insgesamt will der Konzern 2026 drei Australische Dollar je Aktie an die Anteilseigner zurückführen, inklusive einer Sonderdividende von einem Dollar.
Marktbeobachter erklären den Kursrückgang trotz guter Zahlen mit enttäuschten Übernahmehoffnungen. Nachdem BlueScope im Januar ein 13,2 Milliarden Dollar schweres Kaufangebot von SGH und Steel Dynamics abgelehnt hatte, spekulierten Investoren auf ein höheres Gebot im Bereich von 35 bis 40 Australischen Dollar – deutlich über dem ursprünglichen Angebot von 30 Dollar. Da kein neues Angebot kam, richtet sich der Fokus nun wieder auf die fundamentale Bewertung und mögliche Risiken im zweiten Halbjahr.
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