Die BMW-Aktie steht am Montag unter massivem Druck. Im Vergleich zu den Xetra-Schlusskursen vom Freitag verliert das Papier rund 4 bis 6 Prozent. Auch Mercedes-Benz, Volkswagen und Porsche taumeln – die gesamte deutsche Autoindustrie gerät ins Visier neuer US-Zolldrohungen von Präsident Donald Trump. Der europäische Automobilsektor war bereits vor dem Wochenende auf den niedrigsten Stand seit Ende November gefallen.
Doch es sind nicht nur politische Risiken, die den Münchnern zu schaffen machen. Die Privatbank Berenberg hat am Freitagnachmittag ihre Einschätzung für BMW angepasst und das Rating von „Buy“ auf „Hold“ zurückgestuft. Das Kursziel bleibt zwar unverändert bei 92 Euro, doch die Botschaft ist klar: Die aktuelle Bewertung erscheint bereits angemessen.
China-Geschäft bremst die Fantasie
Was steckt hinter der Herabstufung? Analyst Romain Gourvil verweist auf spürbare Risiken im China-Geschäft. Gerade im Premium-Segment bleibe die Nachfragesituation schwierig. Zwar dürften die Gewinne europäischer Autokonzerne 2026 steigen, doch die China-Risiken könnten eine Neubewertung zunächst ausbremsen – selbst wenn das Momentum neuer Produkte Fahrt aufnehme.
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Die Kombination aus geopolitischen Spannungen und strukturellen Herausforderungen in einem der wichtigsten Absatzmärkte setzt BMW unter Druck. Trumps erneutes Schwingen der Zoll-Keule trifft Europa an einem empfindlichen Nerv – und die deutsche Autoindustrie steht im Zentrum des Sturms.
Gewinnhoffnungen wackeln
Trotz neuer Modelle und ursprünglich positiver Gewinnprognosen zieht Berenberg nun die Reißleine. Die Marktstimmung bleibt angespannt, und Anleger fragen sich: Kann BMW die strukturellen Probleme in China lösen, bevor die politischen Unwägbarkeiten aus den USA die Ertragskraft weiter belasten? Die aktuelle Kursentwicklung zeigt jedenfalls: Die Bären haben das Ruder übernommen.
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