Während der Absatz von Elektroautos in den USA massiv einbricht, zieht der Münchner Autobauer in China alle Register. Mit dem größten Messeauftritt der Unternehmensgeschichte auf der Auto China 2026 will BMW die schwächelnden Margen vergessen machen. Im Zentrum steht dabei eine neue Technologie-Partnerschaft, die das Reichweiten-Problem bei E-Autos lösen soll.
Weltpremiere mit Kroatien-Power
Am 22. April lüftet der Konzern in Peking das Geheimnis um den neuen i7. Um bei Reichweite und Ladegeschwindigkeit Maßstäbe zu setzen, kooperieren die Münchner mit dem kroatischen Spezialisten Rimac Technology. Dieser liefert die neuen Gen6-Rundzellen direkt an das Werk Dingolfing. Die Batterien versprechen eine um 20 Prozent höhere Energiedichte im Vergleich zur Vorgängergeneration und bilden das technische Herzstück der sogenannten „Neuen Klasse“.
Die Modelloffensive mit insgesamt 16 präsentierten Fahrzeugen für den asiatischen Markt trifft allerdings auf eine harte Branchenrealität. Im ersten Quartal 2026 schrumpfte der US-Absatz leicht, während die Verkäufe von Elektroautos und Plug-in-Hybriden in den Vereinigten Staaten um deutliche 50 Prozent auf knapp 9.900 Einheiten einbrachen. Diese Absatzschwäche spiegelt sich auch auf dem Börsenparkett wider: Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 14 Prozent an Wert verloren und schloss gestern bei 82,20 Euro.
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Margenziel rückt in weite Ferne
Auch finanziell muss das Management Abstriche machen. Nach einem Umsatzrückgang von gut 6 Prozent im vergangenen Jahr kalkuliert BMW für 2026 mit einer operativen Marge von lediglich 4 bis 6 Prozent im Autogeschäft. Das strategische Ziel von 8 bis 10 Prozent bleibt damit vorerst unerreicht.
Die kommenden Quartalszahlen im Mai werden den ersten Beleg liefern, inwieweit die schwachen US-Verkäufe die Gesamtbilanz tatsächlich belasten. Auf der anstehenden Hauptversammlung können Aktionäre derweil über die geplante Dividende von 4,40 Euro je Stammaktie abstimmen, was das aktuelle Renditeprofil des Titels stützt.
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