BMW: Neue i7 lädt in 28 Minuten auf 80%

BMW bringt den neuen 7er mit mehr Reichweite und moderner Architektur, kämpft aber mit rückläufigen Verkaufszahlen und einem schwachen Aktienkurs.

BMW Aktie
Kurz & knapp:
  • Neuer 7er mit Neuer Klasse Technologie
  • i7 Reichweite steigt auf 728 Kilometer
  • Weltweiter Absatz im ersten Quartal gesunken
  • BMW Aktie verliert seit Jahresbeginn 15 Prozent

Konkurrenten wie Audi oder Lexus ziehen ihre großen Limousinen aus den USA ab. BMW wählt indes den Gegenangriff. Die Münchner haben ihren neuen 7er in New York und Peking präsentiert. Das Flaggschiff erhält erstmals Technologien der sogenannten Neuen Klasse und markiert einen architektonischen Wendepunkt.

Neue Architektur und mehr Reichweite

Im Innenraum dominiert künftig ein zentraler Touchscreen samt überarbeiteter Windschutzscheibenprojektion. Parallel dazu verbessert der Hersteller die Leistungswerte der elektrischen i7-Varianten. Die Reichweite klettert auf 728 Kilometer nach WLTP-Standard.

Die Ladeleistung steigt auf 250 Kilowatt. Fahrer können die Batterie damit in knapp einer halben Stunde zu vier Fünfteln füllen.

Der weltweite Produktionsstart ist für Juli anvisiert. In Deutschland öffnen die Auftragsbücher bereits Ende Mai. Der Einstiegspreis für den Verbrenner 740 xDrive liegt bei knapp 118.000 Euro. Die elektrische Basisversion i7 50 xDrive kostet gut 121.000 Euro. Später ergänzen ein Plug-in-Hybrid sowie ein V8-Performance-Modell die Palette.

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Gegenwind beim Absatz

Die Produktoffensive fällt in eine anspruchsvolle Marktphase. Im ersten Quartal verzeichnete die BMW Group global einen leichten Verkaufsrückgang auf rund 565.000 Einheiten. Alarmierend ist der Einbruch bei den elektrifizierten Fahrzeugen. Hier halbierten sich die Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf knapp 10.000 Stück.

Diese Schwäche spiegelt sich an der Börse wider. Die BMW-Aktie notiert aktuell bei knapp 81 Euro und hat seit Jahresbeginn rund 15 Prozent an Wert verloren. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch aus dem vergangenen Dezember beträgt fast 17 Prozent.

Ein Lichtblick bleibt der deutsche Heimatmarkt mit einem soliden Zulassungsplus im abgelaufenen Quartal. Für das laufende Jahr hält das Management an einer operativen Zielmarge zwischen vier und sechs Prozent im Autogeschäft fest. Der Auftragseingang der neuen 7er-Reihe in den kommenden Sommermonaten bildet die erste harte Bewährungsprobe für diese Prognose.

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Über Dieter Jaworski 3387 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

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Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

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