Konkurrenten wie Audi oder Lexus ziehen ihre großen Limousinen aus den USA ab. BMW wählt indes den Gegenangriff. Die Münchner haben ihren neuen 7er in New York und Peking präsentiert. Das Flaggschiff erhält erstmals Technologien der sogenannten Neuen Klasse und markiert einen architektonischen Wendepunkt.
Neue Architektur und mehr Reichweite
Im Innenraum dominiert künftig ein zentraler Touchscreen samt überarbeiteter Windschutzscheibenprojektion. Parallel dazu verbessert der Hersteller die Leistungswerte der elektrischen i7-Varianten. Die Reichweite klettert auf 728 Kilometer nach WLTP-Standard.
Die Ladeleistung steigt auf 250 Kilowatt. Fahrer können die Batterie damit in knapp einer halben Stunde zu vier Fünfteln füllen.
Der weltweite Produktionsstart ist für Juli anvisiert. In Deutschland öffnen die Auftragsbücher bereits Ende Mai. Der Einstiegspreis für den Verbrenner 740 xDrive liegt bei knapp 118.000 Euro. Die elektrische Basisversion i7 50 xDrive kostet gut 121.000 Euro. Später ergänzen ein Plug-in-Hybrid sowie ein V8-Performance-Modell die Palette.
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Gegenwind beim Absatz
Die Produktoffensive fällt in eine anspruchsvolle Marktphase. Im ersten Quartal verzeichnete die BMW Group global einen leichten Verkaufsrückgang auf rund 565.000 Einheiten. Alarmierend ist der Einbruch bei den elektrifizierten Fahrzeugen. Hier halbierten sich die Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf knapp 10.000 Stück.
Diese Schwäche spiegelt sich an der Börse wider. Die BMW-Aktie notiert aktuell bei knapp 81 Euro und hat seit Jahresbeginn rund 15 Prozent an Wert verloren. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch aus dem vergangenen Dezember beträgt fast 17 Prozent.
Ein Lichtblick bleibt der deutsche Heimatmarkt mit einem soliden Zulassungsplus im abgelaufenen Quartal. Für das laufende Jahr hält das Management an einer operativen Zielmarge zwischen vier und sechs Prozent im Autogeschäft fest. Der Auftragseingang der neuen 7er-Reihe in den kommenden Sommermonaten bildet die erste harte Bewährungsprobe für diese Prognose.
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