BOC Hong Kong trotzt dem schwierigen Marktumfeld. Während die Erträge im Provisionsgeschäft sanken, kletterte der Nettogewinn im ersten Quartal 2026 deutlich. Die Aktie markierte daraufhin ein neues 52-Wochen-Hoch.
Stabile Margen und sinkende Vorsorge
Das Geldhaus erwirtschaftete nach Steuern einen Profit von 12,5 Milliarden Hongkong-Dollar (HKD). Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von sieben Prozent. Der operative Nettoertrag ging parallel dazu leicht auf 20 Milliarden HKD zurück.
Niedrigere Wertberichtigungen und ein verbessertes Versicherungsgeschäft stützten das Ergebnis. Das klassische Gebührengeschäft schwächelte hingegen. Hier brachen die Nettoeinnahmen um 13,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein.
Die Nettozinsmarge lag im Berichtszeitraum bei 1,59 Prozent. Bei den Kundenkrediten verzeichnete die Bank seit Jahresbeginn ein Wachstum von 3,1 Prozent. Die Einlagen sanken im gleichen Zeitraum geringfügig um 0,4 Prozent.
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Dividende und Marktreaktion
Der Vorstand schlägt für das laufende Geschäftsjahr eine erste Zwischendividende von 29 HK-Cents je Aktie vor. Die Auszahlung ist für Mai 2026 geplant. Am Markt kam das Zahlenwerk gut an. Das Papier stieg am Donnerstag um 1,56 Prozent auf 4,87 Euro.
Analysten bewerten die Kreditqualität positiv. Die Quote notleidender Kredite liegt aktuell bei 0,96 Prozent. Investoren achten nun verstärkt darauf, wie die Bank die Schwankungen des Interbankenzinssatzes HIBOR bewältigt.
Am 20. Mai 2026 handelt die Aktie voraussichtlich ex Dividende. Bis dahin dürften vor allem die Volatilität in den gebührenpflichtigen Segmenten und die Zinsentwicklung in Hongkong die Kursrichtung bestimmen.
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